| Abbindefaden oder Zwirn |
Zum Abbinden von Kabeln, provisorischen Anschlußleitungen, Kabelenden, Kabelbündeln und Kabelbäumen. Erhältlich in verschiedenen Materialien und Imprägnierungen. |
| Abdichtung gegen Umwelteinfüsse |
Beschreibung einer Methode zum Schutz gegen Feuchtigkeit, Schmutz, Luft oder Staub. |
| Abgedichtet |
Gegen Umwelteinfüsse geschützt durch thermoplastische Kleber oder durch die Innenschicht der Vergußmasse, die um das Bauteil schmelzen. |
| Abisolierung |
Entfernung der Isolierung von einem Leiter. |
| Abriebfestigkeit |
Maß für die Widerstandsfähigkeit eines Produktes gegen mechanischen Abrieb. |
| Abrutschen |
Reaktion, wenn die Innenschicht (Vergußmasse oder Kleber) des Schrumpfschlauchs oder Formteils als Schmiermittel wirkt, so daß der Schlauch vom Bauteil abrutscht (weil der Schrumpfschlauch auf einen kleineren Durchmesser schrumpft). |
| Abschirmfaktor: |
Die Fähigkeit einer Abschirmung, Störsignale und -felder weder ein- noch austreten zu lassen. |
| Abschirmung: |
Bei Kabeln eine metallische Umhüllung, die einen Leiter oder eine Gruppe von Leitern umgibt, um elektrostatische oder elektromagnetische Interferenzen zwischen dem eingeschlossenen Drahtleiter und externe Feldern zu verhindern. Siehe „Gefecht“. |
| Abziehwerkzeug oder Abzieher: |
Ein kleines handliches Werkzeug, das dazu verwendet wird, die Kontakte von einem Steckverbinder abzuziehen. |
| Abzugsleine |
Vorrichtung an einigen Schnellverbindungssteckern, mit der die Steckerhälften durch Zug an einem Draht oder Kabel voneinander gelöst und dann getrennt werden können. |
| Adapter |
Meist an der Rückseite von Steckern angebrachte Vorrichtung, die zur Befestigung von Kabelbaumkomponenten wie z. B. Klemmen mit Zugentlastung, Wärmeschrumpftüllen und Befechtungen dient. |
| Adaptersteckverbinder |
Fester oder freier Steckverbinder (-> Befestigung), der elektrische Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Steckverbindern gestattet, die nicht direkt mechanisch zusammengesteckt werden können. |
| Ader |
Leiter mit seiner -> Isolierung einschließlich etwa vorhandener Leitschichten. -> Kabel oder -> Leitungen können eine oder mehrere Adern haben. |
| Alterung |
Änderung der Werkstoffeigenschaften über einen bestimmten Zeitraum und unter bestimmten Bedingungen. Bezieht sich im allgemeinen auf Umgebungseinfüsse wie Licht und Wärme. |
| Alterung durch UV-Strahlen |
Qualitätseinbuße durch lang anhaltende Einwirkung von Sonnenlicht oder UV-Licht auf einen Werkstofff. |
| American Society for Testing Materials (ASTM) (Amerikanische Gesellschaft für Materialprüfung): |
Eine Organisation, die Materialien prüft und auch Normen über verschiedene Bau- und Werkstofffe herausgibt. |
| Amnesie |
Die Zeitspanne, die verstreicht, wenn ein Schrumpfschlauch oder Formteil nicht ganz zu seiner einspezifzierten Größe herunterschrumpft. |
| Ampere (A): |
Einheit der elektrischen Stromstärke. Ein Ampere ist der Strom, der bei einem Widerstand von 1 Ohm und einem Potenzial von 1 Volt fießt. |
| Anschlussbereich |
Bereich des anschließbaren Leiterquerschnitts an das Kontaktelement. (Siehe Kontaktgröße) |
| Anschlussbuchse: |
Normalerweise die fest installierte oder stationäre Hälfte eines zweiteiligen mehrpoligen Steckverbinders. Auch die Steckverbinderhälfte, die normalerweise an einer Konsole montiert ist und Buchsenkontakte enthält. |
| Anschlußleiter |
Kurzes Leiterstück, das aus einem elektrischen oder elektronischen Bauteil herausragt und als Brücke oder Masseverbindung dient. |
| Anschlußstück |
Teil eines Bauelements, das erneute Verbindungen ermöglicht. |
| Anschlußtechniken |
Verfahren zum Anschluß der Leitungen an die elektromechanischen Bauelemente, z.B. lötfreie Verbindungen nach IEC 352 bzw. DIN EN 60352: Crimp-, Klammer-, Wickel-, Einpreß-, Schneid-, Federklemm- und Durchdringverbindung oder Schraub- und Lötverbindung. |
| ARIB: |
ARIB: Akronym für „Association of Radio Industry Broadcasters“ (Vereinigung von Rundfunkstationen der Rundfunkindustrie)“, eine Normungsorganisation in Japan. |
| ASTM (American Society for Testing and Materials) |
Gemeinnützige Industrieorganisation, die Prüfverfahren und Werkstoffspezifkationen formuliert und Normen, Prüfverfahren, empfohlene Anwendungen, Defnitionen und andere Werkstoffe veröfentlicht. |
| Aufötverfahren: |
Die elektrische Verbindung von Komponenten mit der Oberfäche eines Leitermusters, ohne Anschlusslöcher in der gedruckten Schaltung zu benötigen. |
| Aushärten |
s. Warmaushärtend. |
| Außenleiter: |
Das äußere leitende Element in einer Koaxialstruktur, wie z.B. das Gehäuse bei einem Koaxialsteckverbinder. |
| Aussparung in Platte |
Normalerweise runde oder rechteckige Öfnung in einer Metallplatte zur Montage eines Steckverbinders. Die Platte kann auch Öfnungen für Montageschrauben und -bolzen enthalten. |
| Austauschbarer Kontakt |
Kontakt, der mechanisch in einem Isolierkörper eingesetzt oder daraus entfernt werden kann. Normalerweise sind zum Ein- und Auspinnen der Kontakte Spezialwerkzeuge notwendig. |
| Ausziehwerkzeug |
Werkzeug zum Entfernen der Kontakte aus einem Steckergehäuse. |
| AWG (American Wire Gauge) |
In den USA übliche Einheit für Leiterabmessungen. Je höher die Zahl, desto dünner der Leiter. |
| AWG: |
Abkürzung von „American Wire Gauge“ (Amerikanische Drahtlehre), ein Maß für die Größe oder den Durchmesser eines Drahts oder Leiters. |
| Bajonettkupplung |
-> Kupplungsarten |
| Bajonnetverbindung |
Schnellverbindung für Stecker und Buchse. Beide Teile werden durch Verdrehen unter Druck verbunden. |
| Bandbreite: |
Frequenzbereich, in dem ein Steckverbinder oder Gerät ohne Leistungsabnahme arbeiten kann. Auch die Informationsübertragungskapazität von Digitalsystemen. |
| Bandkabel |
Flachkabel mit einzeln isolierten Leitern. Normalerweise hat die Isolierung jedes Leiters eine andere Farbe, es kann aber auch dieselbe Farbe sein. |
| Bauart |
Steckverbinder innerhalb einer besonderen Unterfamilie, z.B. Steckverbinder für gedruckte Schaltungen. |
| Bauform |
Ein bestimmter Steckverbinder innerhalb einer Bauart, z.B. rechteckig mit Montagefansch. |
| Befestigung |
Man unterscheidet: ‚- feste Steckverbinder zur Befestigung an einer starren Fläche, z.B. Gestell, Einschub, Wand, Platte, Gerät |
| Befechtung |
Als Schutz oder elektrische Abschirmung wirkende Schicht aus miteinander verwobenen Metalldrähten oder Fäden, die eine Leitung oder ein Kabel umhüllt. |
| Befechtung mit fachen Einzeldrähten |
Gefochtene Abschirmung aus fachen Drähten. |
| Belastbarkeit |
Maximalstrom, den ein isolierter Leiter unter bestimmten Umgebungsbedingungen führen kann, ohne daß die Temperaturgrenzen der Isolierung und/oder Ummantelung überschritten werden. Auch als zulässige Stromstärke in Ampere bezeichnet. |
| Bemessungsgrößen, elektrische |
- Bemessungsspannung: Wert einer Spannung, der vom Hersteller für ein Bauteil angegeben wird und auf den sich die Betriebs- und Leistungsmerkmale beziehen.‘- Bemessungs-Stoßspannung |
| Benetzung (Lötzinn) |
Bildung einer relativ gleichmäßigen, glatten, ununterbrochenen und haftenden Lötzinnschicht auf dem Basismetall. Auch das freie Fließen des Lots unter richtiger Anwendung von Wärme und Flußmittel auf einer Metallfäche zur Herstellung einer Lötverbindung. |
| Beschichtung |
Aufbringen einer dünnen Metallschicht auf ein Bauteil zur Verbesserung der Leitfähigkeit, Erleichterung des Lötvorgangs bzw. Korrosionsverhinderung. |
| Beschleunigte Alterung |
Prüfung, in der die Spannung, Temperatur oder andere Prüfparameter höher als die normalen Betriebswerte gesetzt werden, um in relativ kurzer Zeit eine wahrnehmbare Alterung zu erzielen. Die Ergebnisse zeigen die Lebensdauer je nach Prüfkontext. |
| Bestückungswerkzeug: |
Ein kleines, handliches Werkzeug, das dazu dient, Kontakte in einen Steckverbinder einzusetzen. |
| Betriebskapazität |
Fähigkeit einer Isolierung, elektrische Energie zu speichern. Abhängig von der absoluten Dielektrizitätskonstanten der Isolierung und der Kabelgeometrie. Übliche Einheit ist pf/m. |
| Betriebsspannung |
Spannung, die im Dauerbetrieb zwischen bestimmten Anschlüssen oder nach Masse auftreten darf. |
| Betriebstemperatur |
Innere Höchsttemperatur, bei der ein System, Kabelbaum oder Stecker im Dauerbetrieb arbeiten kann, allgemein in Zeit und Temperatur ausgedrückt. |
| Betriebstemperaturbereich |
Bereich zwischen maximaler und minimaler Temperatur der Isolierung in einem System, Kabelbaum oder Stecker im Dauerbetrieb. Die untere Grenze wird im Kältewickelversuch ermittelt. |
| Betriebstemperaturbereich |
Der zwischen der unteren und oberen Grenztemperatur liegende Bereich, der vom Anwender genutzt werden kann. |
| Bewicklung |
Spiralförmig oder längs um eine isolierte oder nichtisolierte Leitung/Leiter gewickeltes Band, das als mechanische und/oder elektrische Isolierung dient. |
| Bezugsspannung |
Veraltet, nicht mehr verwenden ‚-> Bemessungsspannung |
| Biegeradius: |
Das maximale Maß, mit dem ein Lichtwellenleiter oder Kabel gebogen werden kann, ohne Schäden zu erleiden. Auch genannt: Sicherer Mindestbiegeradius. |
| Blanker Leiter |
Nicht beschichteter Leiter. |
| Blindadern |
Werkstoff, der bei der Kabelherstellung eingesetzt wird. Mit ihm werden große Zwischenräume aufgefüllt und damit ein runder Kabelaufbau ermöglicht |
| Buchsenkontakt: |
Ein weiblicher Kontakt, der dazu bestimmt ist, einen männlichen Kontakt aufzunehmen. Wird normalerweise mit der stromführenden („live“) Seite eines Stromkreises verbunden. |
| Bügelverriegelung |
Verriegelung von zwei Hälften eines Steckverbinderpaars durch ein formschlüssiges Element, das durch einen als Bügel ausgestalteten Hebel betätigt wird. Erst wenn die beiden Hälften vollständig zusammengesteckt sind, kommt der Bügel in seine Endlage. |
| Bündel (Faseroptik): |
Eine Anzahl von Lichtleitern, die zusammengefasst werden (starr oder flexibel) und normalerweise ein gemeinsames Signal übertragen (oder ein Bild, oder eine Leitung zur übertragung von Lichtenergie). |
| Bündelader (Loose Bufer)(Faseroptik): |
Auch genannt „Kompaktader“ (loose Tube). Ein schützendes Rohr, das eine verkabelte Glasfaser in loser Form umgibt, oft mit einem Gel gefüllt. |
| Bündelseil |
Leiteraufbau mit mehrdrähtigen Leitern zum Aufbau größerer Leiter. |
| Bus |
Gemeinsamer Stromkreis für die Übertragung von Daten oder das Fließen von Strom. |
| Charakteristischer Wellenwiderstand |
Impedanz einer Übertragungsleitung unabhängig von der Leitungslänge. Auch das Verhältnis von Spannung zu Strom an jeder Stelle entlang einer stehwellenfreien Übertragungsleitung. |
| Cheminax-Kabel |
Eingetragenes Warenzeichen von Raychem für Koaxialkabel. |
| CMA (Circular Mil Area) |
Einheit für den Leiterquerschnitt |
| Codierung (Orientierung) |
Anordnung, mit der durch unterschiedliche Polarisation von sonst gleichen Steckverbindern eine Vertauschbarkeit verhindert wird. Das ist zweckmäßig, wenn zwei oder mehrere gleiche Steckverbinder am selben Gerät angebracht sind.‘-> kompatible Steckverbinder |
| Crimpbacken |
Derjenige Teil eines Crimpwerkzeuges, der den -> Crimpbereich verformt. Er besteht üblicherweise aus dem Crimpamboß, dem Crimpstempel und dem Positionierstück. |
| Crimpbereich |
Der Bereich der -> Crimphülse, in dem die Crimpverbindung durch Druckverformung oder Druckumformung der Hülse um den Leiter herum ausgeführt ist. |
| Crimphülse |
Eine Anschlußhülse, die einen oder mehrere Leiter aufnehmen kann und durch Anwendung eines Crimpwerkzeuges gecrimpt werden kann. |
| Crimphülse, geschlossene |
Eine -> Crimphülse, die vor dem Crimpen geschlossen ist. |
| Crimphülse, ofene |
Eine Crimphülse (siehe Crimphülse), die vor dem Crimpen ofen ist. |
| Crimphülse, vorisolierte |
Eine -> Crimphülse mit einer dauerhaften Außenisolierung. Der Crimpvorgang erfolgt durch die Isolierung hindurch. |
| Crimpkontakt |
Kontakt mit einer Anschlußhülse, die zum Crimpen geeignet ist. |
| Crimpkontakt |
Kontakt, dessen rückwärtiger Teil ein Hohlzylinder zur Aufnahme des Leiters ist. Mit einer Crimpzange werden Leiter und Kontakt fest miteinander verbunden. Manchmal als lötloser Kontakt bezeichnet. |
| Crimpkopf |
Teil der Crimpzange, das die Crimpverbindung herstellt. |
| Crimp-Terminierung: |
Eine Verbindung, bei der eine Metallhülse durch mechanische Aufquetschung mit einer Zange, Presse oder einer automatischen Crimpmaschine an einem Leiter befestigt wird. Spleißen, Klemmen und Mehrkontakt-Steckverbinder sind typische Terminierungs¬einrichtungen, die durch Crimpen befestigt werden. Geeignet für alle Arten von Drahtleitern. |
| Crimpverbindung nach IEC 60352-2 |
DIN EN 60352-2 |
| Crimpzange |
Werkzeug zum Herstellen einer Crimpverbindung. |
| CSA (Canadian Standards Association) |
Organisation, die Normen für Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheit bei der Endanwendung entwickelt. |
| Dämpfung |
Durch den Signalweg verursachter Leistungsverlust, d.h. Signalabschwächung in einem elektrischen System. Bei Kabeln im allgemeinen in dB pro Längeneinheit (normalerweise 100 m) angegeben. |
| Dämpfung bei LWL |
Die Dämpfung bei einer bestimmten Wellenlänge ist die Verminderung der optischen Signalleistung (Lichtleistung) zwischen zwei Abschnitten eines LWL. Ihre Hauptursachen sind Streuung sowie Lichtverluste in -> Steckern und Spleißen (-> Einfügungsdämpfung, -> Kopplungsverluste). Der Dämpfungskoefzient oder die Dämpfung -A- wird in dB/km angegeben. |
| Dauerbetrieb |
Bedingungen (Zeit, Temperatur, Umgebung), die die Anforderungen während der Lebensdauer eines Bauteils beschreiben. |
| Dauerbetriebstemperatur |
Höchsttemperatur, bei der ein Bauteil über seine gesamte Lebensdauer eine akzeptable Leistungsfähigkeit zeigt, beruhend auf der Vorhersage durch eine Gebrauchsdauerprüfung. |
| Dauerbiegefestigkei |
Maß der Ausfallwahrscheinlichkeit eines Leiters oder anderen Bauteils aufgrund von Ermüdung durch wiederholtes Biegen der Kontakte aus einem Steckergehäuse. |
| dB: |
(1) Abkürzung für Dezibel |
| Derating Kurve (Strombelastbarkeitskurve) |
Die Darstellung der Strombelastbarkeit eines Bauelements in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur mittels einer Kurve. Aus der Derating Kurve kann abgelesen werden, welche Ströme dauernd bei einer entsprechenden Umgebungstemperatur über alle Kontakte gleichzeitig fießen dürfen, ohne daß die obere Grenztemperatur überschritten wird. |
| Dichte |
Verhältnis der Masse pro Volumeneinheit eines stoffes zu der von Wasser. |
| Dichtmasse |
Weiches, klebriges Material zur Abdichtung an Stellen, an denen keine mechanische Festigkeit erforderlich ist. |
| Dichtring: |
Ein Bauteil, das aus einem Elastomer, wie z.B. Gummi, hergestellt ist, um einen dichten, gekapselten Abschluss an der Grenzfäche eines Steckverbinderpaars herzustellen. Wird auch Gummiringdichtung (engl. „Grommet“) genannt. |
| Dichtstopfen |
Blindstopfen, der in eine freie Kontaktöfnung einer Abschlußplatte gesteckt wird. |
| Dichtung für verschiedene Druckbereiche |
Dichtung, die große Druckänderungen aushält (z.B. von NN bis 20.000 m). |
| Dichtungen |
Dichtungen sollen das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigung verhindern. Man unterscheidet: Barrierendichtung -> Dichtung innerhalb eines Steckverbinders zwischen Gehäuse und Isolierkörper sowie zwischen Isolierkörper und den Kontakten,Gehäusedichtung zwischen den Gehäusen,Leitungsdichtung für Mantelleitung am -> Leitungsausgang |
| Dielektrikum |
Beliebiger Isolierstoff zwischen zwei Leitern, der elektrostatische Anziehung und Abstoßung zwischen diesen ermöglicht. Werkstoff mit elektrischen Isoliereigenschaften. |
| Dielektrizitätskonstante (auch DK) |
Kapazitätsverhältnis zweier Elektroden mit einem festen, füssigen oder gasförmigen Dielektrikum zur Luft zwischen den zwei Elektroden. Auch als absolute Dielektrizitätskonstante oder relative Dielektrizitätskonstante bezeichnet. Im allgemeinen sind für die Isolationswirkung niedrige Werte wünschenswert. |
| Dielektrizitätskonstante (K): |
Eigenschaft eines Dielektrikums, die die elektrostatische Energie kennzeichnet, die pro Volumeneinheit zur Erreichung einer Potenzialgradienteneinheit aufgeladen werden kann. Auch genannt Permittivität und relative Dielektrizitätskonstante. |
| Direktes Stecken |
Bei -> Leiterplattensteckverbinder: Ein Steckverbinder für direktes Stecken ist ein Steckverbinder, der auf eine Leiterplatte gesteckt wird, wobei die Kontakte des Steckverbinders direkt mit den gedruckten Randkontakten der Leiterplatte kontaktieren. -> Indirektes Stecken. |
| Dochtwirkung |
Fließen einer Flüssigkeit in Längsrichtung in einer Leitung oder einem Kabel durch Kapillarwirkung. (Dies gilt auch für das Lot). |
| Draht |
Element eines Leiters. |
| Drahtdurchmesser |
Ausdruck zur Bezeichnung der physikalischen Größe eines Leiters (s. auch AWG). |
| Drehverriegelung |
Vorrichtung zur mechanischen Kopplung zweier Steckverbinder durch Verdrehen nach dem axialen Stecken. |
| Durchdringverbindung(nach IEC 60352-6 |
DIN EN 60352-6) |
| Durchführung |
Buchse in einer Wand oder einem Schott mit Anschlüssen an einer oder beiden Seiten. |
| Durchgang |
Durchgehende Strecke für den Stromfuß in einem elektrischen Schaltkreis. |
| Durchgangsprüfung: |
Eine Prüfung, die an einer Länge eines fertiggestellten Leiters oder Kabels durchgeführt wird, um festzustellen, ob der elektrische Strom über die gesamte Länge durchgeleitet wird. Einzelne Leiter können auch gegeneinander geprüft werden, um sicherzustellen, dass es keine Kurzschlüsse zwischen benachbarten Leiterelementen gibt. |
| Durchgangswiderstand |
Der elektrische Widerstand eines gesteckten Kontaktpaares unter festgelegten Bedingungen. Prüfungen nach IEC 60512-2, Prüfung 2a, 2b, 2c, (DIN EN 60512-2-1 |
| Durchschlagsfestigkeit: |
Die Spannung, der ein isolierendes Material widerstehen kann, bevor ein Durchschlag erfolgt, normalerweise als Potenzialgefälle bezeichnet (z.B. Volt pro Mil). |
| Durchschlagspannung |
Angelegte Spannung, bei der ein Isolator oder Dielektrikum nicht mehr isoliert. |
| Durometerhärte: |
Ein Maß, das verwendet wird, um die Härte einer Substanz, normalerweise eines Elastomers, zu bezeichnen. |
| Dynamische Beanspruchung |
Oberbegrif für Beanspruchungen wie Schwingen, Beschleunigen, Stoß, Schock, Prellen. |
| Einbauwerkzeug |
Werkzeug zum Einsetzen austauschbarer Kontakte in einen Stecker. |
| Einfügungsdämpfung |
Die Dämpfung bei Lichtwellenleiter (siehe Lichtwellenleiter), die durch Einfügen eines optischen Bauelements z.B. eines Steckers (siehe Stecker) oder eines Kopplers (siehe Koppler), in ein optisches Übertragungssystem verursacht wird. Bei Verbindung identischer LWL ist sie die durch Fehljustierung Fresnel-Verluste (siehe Fresnel-Verluste), Schmutz usw. hervorgerufene Dämpfung. Bei Verbindung unterschiedlicher LWL ist sie die durch unterschiedliche optische Parameter bei sonst idealer Verbindung hervorgerufene Dämpfung. Sie ist im allgemeinen richtungsabhängig. |
| Einfügungsverlust: |
Der Verlust an Belastungsleistung, der sich aus der Zwischenschaltung eines Kabels, eines Bauteils oder eines Geräts ergibt. Wird in Dezibel als Verhältnis zwischen der Leistung, die bei Belastung vor der Einfügung erhalten wurde und der Leistung, die bei Belastung nach der Einfügung erhalten wurde, angegeben. |
| Einkapseln (Ablauf) |
Beschreibung, wie doppelwandige Schläuche und vorbeschichtete Formteile bei Erwärmung schmelzen und fießen und dadurch die Hohlräume im bedeckten Bereich aufüllen. Anders als ein Kleber bildet eine Vergußkapselung keine mechanische Verbindung mit dem Substrat. |
| Einkapselung |
Umhüllung und Abdichtung. |
| Einpresskontakt: |
Einpresskontakt: Ein elektrischer Kontakt, der in ein Loch in einem Isolator, einer gedruckten Schaltung (mit oder ohne durchplattierte Löcher) oder eine Metallplatte passig eingepresst werden kann. |
| Einpreßstift |
Ein Metallstift mit einem Bereich zum Einpressen in eine metallisierte Bohrung einer Leiterplatte ohne nachfolgendes Löten. Man unterscheidet bei Einpreßstiften:‘- Massive Stifte, die im Einpreßbereich massiv ausgebildet sind. Die für die Einpreßverbindung notwendigen Kräfte werden durch die Verformung der Leiterplattenbohrung aufgebracht, in die der massive Einpreßstift eingepreßt wird.‘- Elastische Stifte, die im Einpreßbereich elastisch ausgebildet sind. Die für die Einpreßverbindung notwendigen Kräfte werden durch die Verformung des elastischen Einpreßstiftes aufgebracht. |
| Einpreßverbindung nach IEC 60352-5 |
DIN EN 60352-5 |
| Einsatz: |
Der Teil, der die Kontakte in ihrer richtigen Anordnung hält und für die Isolierung zwischen den Kontakten und zum Außenkörper sorgt. Auch genannt Dielektrikum, Isolator oder dielektrische Fassung. |
| Einsatzhaltekraft: |
Die axiale Belastung in jeder Richtung, der ein Einsatz ausgesetzt werden kann, ohne dass er sich aus seiner normalen Position im Körper des Steckverbinders löst. |
| Einschubsteckverbinder |
Feste Steckverbinder zum elektrischen Verbinden von Gestellen und Geräten mit ihren Einschüben oder ähnlichen Einheiten. Sie sind normalerweise mit Führungen zum Sicherstellen korrekten Steckens versehen. Üblicherweise werden sie ohne Kupplungsvorrichtung nur durch die Bewegung zwischen Gestell und Einschub gesteckt. |
| Einstecken: |
Zwei Steckverbinderhälften durch normales Zusammenstecken zusammenfügen. |
| Einzeldraht/Einzelfaser |
Wird auf den Spulenträger aufgewickelt, um eine Befechtung herzustellen. |
| Elastomer: |
Ein Material, das bei Raumtemperatur unter geringer Dehnungskraft mindestens auf die doppelte Länge gestreckt werden kann und bei Wegfall der Dehnungskraft wieder auf seine ursprüngliche Länge zurückschnellt. Beispiel: Gummi. |
| Elektrische Isolierung |
Nichtleitender Werkstoff, der normalerweise leitfähige stoffe umgibt bzw. voneinander trennt. In Hochfrequenzkabeln auch als Dielektrikum bezeichnet. |
| Elektrische Kennwerte |
Oberbegrif für elektrische Kennwerte wie z.B. Bemessungsspannung, Durchgangswiderstand, Überspannungskategorie etc. |
| Elektromagnetische Einfüsse |
Bei Steckverbindern werden unerwünschte elektromagnetische Einfüsse auf die zu verbindenden Leitungen bzw. auf die Umgebung durch Abschirmung verhindert. In der Regel ist bei ihnen eine Vorrichtung zur Befestigung und Kontaktierung des Leitungsschirms am Leitungsausgang vorgesehen. |
| Elektrooptischer Wandler |
-> Sender, optischer. |
| Elektroplattierung: |
Die galvanische Abscheidung einer anhaftenden Metallbeschichtung auf einem leitenden Objekt für schützende, dekorative oder andere Zwecke. |
| Eloxierung: |
Elektrolytische Herstellung von Schutz- oder Dekorationsschichten auf bestimmten Metallen, vor allem Aluminium und Magnesium, durch anodische Oxidation (Anodisieren). |
| EMI |
Abkürzung für elektromagnetische Störung (electromagnetic interference). |
| Empfänger, optischer |
Baugruppe zum Umwandeln optischer Signale in elektrische. Sie besteht aus einer Fotodiode mit Anschlußfaser und -> Stecker sowie aus einem rauscharmen Verstärker und elektronischen Schaltungen zur Signalaufbereitung. Die Hauptbestandteile des Empfängers werden meist, soweit möglich, zu einer kompakten Untereinheit, dem Empfangsmodul, zusammengefaßt. |
| Epoxidharz: |
Kunststoffe, die zu harten, unschmelzbaren Feststoffen werden, wenn ihnen ein Härter beigemischt wird. Epoxidharze haben eine ausgezeichnete Haftfähigkeit, hohe Chemikalien-, Lösemittel- und Wärmebeständigkeit und ein geringes Schrumpfmaß beim Aushärten. |
| Epoxyd |
Familie warmaushärtender Harze, die als Kleber oder Einkapselung verwendet werden. |
| Erdungsleiter |
Leiter für die Stromrückführung vom elektrischen Bauteil an Erde. |
| ETFE (Ethylentetrafuorethylen) |
Fluorpolymer. Dient als Basisharz für Leitungen nach Spec 55, HCTE und System 55. |
| Expandierter Innendurchmesser |
Spezifzierter Mindestinnendurchmesser (bei Lieferung) eines Schrumpfschlauchs. |
| Expansionsverhältnis |
Drückt aus, um wieviel größer der Innendurchmesser eines Schrumpfschlauchs vor dem Schrumpfen ist. Genauer gesagt, das Verhältnis des Mindestinnendurchmessers (expandiert) eines Schrumpfschlauchs zum Höchstinnendurchmesser (nach Schrumpfung). S. auch Schrumpfverhältnis. |
| Extrusion |
Verfahren, bei dem isolierende Kunststoffwerkstoffe in eine vorbestimmte Form gebracht werden. Dazu werden sie im allgemeinen über eine Schnecke befördert, durch Formdüsen gedrückt und abgekühlt. |
| Exzentrizität: |
Ein Maß für die Mittigkeit einer Leiterposition im Verhältnis zu dem kreisförmigen Querschnitt der ihn umgebenden Isolierung, ausgedrückt als Prozentsatz des Mittenversatzes des einen Kreises zum anderen. |
| Farbbeständigkeit |
Zeit-, Temperatur- und UV-Bereich, während denen die Farbe eines Werkstofffes innerhalb spezifzierter Grenzen bleibt. |
| Farbcode |
Mittel zur Kennzeichnung von Kabeln und zugehöriger Komponenten mit Farben oder Farbstreifen. Auch: Zuordnungsschema, welches 10 Farben je eine Zahl von 0 bis 9 zuordnet. |
| Farb-Streifen |
Auf der Oberfäche einer Leitung, eines Kabels oder Schlauchs zur Kennzeichnung angebrachte längs oder spiralig verlaufende Farbstreifen. |
| Faseroptik (F.O.): |
Ein allgemeiner Begrif, der ein Lichtwellen- oder optisches Kommunikationssystem beschreibt. Bei einem solchen System werden die elektrischen nformationen in Lichtenergie umgewandelt und durch optische Lichtwellenleiter an einen anderen Ort übertragen, wo sie wieder in elektrische Informationen zurückverwandelt werden. |
| Federklemmverbindung(nach DIN 41611 Teil 7 (IEC 60352-7)) |
Lötfreie elektrische Verbindung, die durch Klemmen eines einzelnen abisiolierten Leiters mittels Feder hergestellt ist. Ein Lösen der Verbindung ist nur durch Entlastung der Feder möglich. Mehrere Federklemmverbindungen können in einem isolierten Träger miteinander kombiniert werden. |
| Federkontakt: |
Design eines Kontakts, wie z.B. bei einem Steckverbinder für gedruckte Schaltungen oder einen Buchsenkontakt, das auf dem Prinzip einer einfachen, belastungslosen Federwirkung beruht, die dafür sorgt, dass die Kontakte gegeneinandergedrückt und/oder arretiert werden. |
| Federleiste |
Steckverbinder mit -> Federkontakten in linearer Anordnung. |
| Festaderaufbau (Tight Bufer) (Faseroptik): |
Ein Material, das eine Lichtfaser in einem Kabel fest umschließt und für stabilen Halt sorgt. |
| Feuchte Wärme |
Prüfungen bei Temperatur- und Feuchtebeanspruchung. Meß- und Prüfverfahren nach IEC 60512-6, Prüfung 11c, 11m, (DIN EN 60512-11-3 |
| Feuchtigkeitsbeständigkeit oder Feuchtefestigkeit: |
Die Fähigkeit eines Materials, der Aufnahme von Feuchtigkeit zu widerstehen. |
| Filter-Steckverbinder |
Steckverbinder mit Mittel zur Entstörung, d.h. zur Dämpfung von Störspannungen in bestimmten Frequenzbereichen auf den angeschlossenen Leitungen. |
| Flachkabel |
Kabel, bei dem jedes Element fach nebeneinander angeordnet ist. |
| Flachleiter |
Leiter mit rechteckigem Querschnitt im Gegensatz zu solchen mit rundem oder quadratischem Querschnitt. |
| Flachleitungs-Steckverbinder |
Steckverbinder in -> Schneidklemmtechnik (-> IDC-Technik) nach IEC 60352-3 und -4 |
| Flammwidrig |
Werkstoff, der aufgrund seiner Eigenschaften von Natur aus nicht entfammbar ist. |
| Flammwidrig (nach Behandlung) |
Werkstoff, der gegen Entfaltung widerstandsfähig gemacht wurde. |
| Flansch: |
Ein mechanischer Absatz am Außengehäuse, der die Befestigung an einer Konsole ermöglicht |
| Flechter |
Anzahl von Spulen, die ein fertiges Gefecht ergeben. |
| Flechtwinkel |
Winkel zwischen den Flechtdrähten und der Kabelachse. |
| Flexibel: |
Eigenschaft eines Kabels oder einer Kabelkomponente, die ein Verbiegen durch äußere Kräfte erlaubt – im Gegensatz zum Durchhängen, womit eine Biegung gemeint ist, die durch das Eigengewicht des Kabels entsteht. |
| Fluorethylenpropylen (FEP): |
FEP ähnelt dem Polytetrafuorethylen (PTPE), hat jedoch einen ca. 50° C niedrigeren Schmelzpunkt und etwas andere physikalische Eigenschaften. |
| Fluorpolymer |
Polymer mit Fluoratomen. |
| Flußmittel |
Flüssigkeit oder Feststoff, die/der beim Erwärmen eine reinigende und schützende Wirkung auf Oberfächen hat. Als Schmelzhilfe beim Löten oder Schweißen verwendet. |
| Formgedächtnis |
Fähigkeit eines vernetzten Polymers, zu einer vorbestimmten Form verformt zu werden, diese Form zu halten, um dann bei Erwärmung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. |
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
Verhältnis der Geschwindigkeit einer HF-Welle in einem Kabel oder Dielektrikum zur Geschwindigkeit derselben Welle im freien Raum. |
| Freischaltung |
Mechanische oder schaltungstechnische Maßnahme, die elektrisch spannungsfreies Stecken und Trennen zwangsläufg bewirkt. |
| Fremdschichtwiderstand |
Als Fremdschicht wird eine unerwünschte Substanz auf der -> Kontaktfäche bezeichnet, die sich in ihren Eigenschaften von dem für das Kontaktteil gewählten Material unterscheidet. Der Fremdschichtwiderstand, ist der durch eine Fremdschicht bewirkte Widerstand -> Kontaktwiderstand, -> Frittspannung. |
| Frequenz: |
Die Anzahl, wie oft ein Wechselstrom seine Periode je Sekunde wiederholt, ausgedrückt in Perioden je Sekunde oder Hertz (Hz). |
| Fresnel-Verluste |
Verluste aufgrund der Reflexion (-> Reflexionsfaktor) an optischen Grenzfächen. |
| Frittspannung |
Eine Spannung, die einen -> Fremdschichtwiderstand durchschlägt. |
| Frontseitig angebracht: |
Ein Steckverbinder ist frontseitig angebracht, wenn er an der Außen- oder Steckseite der Frontplatte montiert ist. Ein frontseitig angebrachter Steckverbinder kann nur von der Außenseite des Geräts aus installiert oder entfernt werden. |
| Frontseitig ausstoßbare Kontakte |
Steckerkontakte, die von vorn nach hinten ausgestoßen werden und dann von der (hinteren) Kabelseite des Steckers ausgezogen werden. |
| Führungsstift (Stecker) |
Mechanische Anordnung von Führungsstiften und -buchsen, Paßstiften, Kontakten, Schlitzen, Paßstiftführungen, Einsätzen und Nuten in einem Steckergehäuse oder einer Steckermufe, die es ermöglicht, Steckverbinder derselben Größe und desselben Typs miteinander zu verbinden. Vor allem dann eingesetzt, wenn die Gefahr einer falschen Steckerpaarung besteht. |
| Gabelkontakt |
(Siehe Federnder Kontakt), ähnlich einer Stimmgabel geformt. Die beiden Kontaktschenkel üben die Kontaktkraft in entgegengesetzter Richtung aus. |
| Gedruckte Schaltung: |
Dieser Begrif ist mit mindestens zwei Bedeutungen allgemein gebräuchlich: 1) Allgemeiner Begrif zur Beschreibung einer Leiterplatte, die mit irgendeiner der Techniken hergestellt wurde, die zur Fertigung von elektrischen Steckkarten und Stecksystemen eingesetzt werden. 2)Ein Stromkreis, der durch Bedrucken erhalten wird und gedruckte Komponenten enthält. |
| Gefecht: |
Umhüllung, die aus Textilgarn gebildet wird. Gefechte bieten mechanischen und thermischen Schutz für Kunststoffsolierungen, separate Kabelsegmente in Mehrleiterkabeln und dienen als Komponenten von fammhemmenden Kabeln. Siehe auch Abschirmung. |
| Gehäuse (Stecker) |
Äußeres, normalerweise aus Metall bestehendes Gehäuse des Steckers, in das ein Isolierkörper und Kontakte montiert werden. Gehäuse für Stecker und Buchsen sorgen normalerweise für die richtige Verbindung und Polarisierung sowie für den Schutz vorstehender Kontakte. |
| Gehäuse und Zubehör |
Das Gehäuse dient dem mechanischen Schutz aller Komponenten eines Steckverbinders und der Sicherheit gegen die Berührung elektrischer Teile. Es kann aus Kunststoff oder Metall (mit Kontaktträger zur Isolierung) bestehen. Weitere Funktionen des Gehäuses und seiner Zubehörteile können sein:Verriegelung |
| Gehäusedichtung |
Siehe Dichtungen. |
| Gekapselt: |
Ein Steckverbinder, der so abgedichtet, vergossen oder mit anderen Vorrichtungen versehen ist, dass weder Feuchtigkeit, Schmutz, Luft noch Staub eindringen können, die seine Leistung verringern könnten. |
| Gesamtdurchmesser: |
Fertigdurchmesser eines Drahtleiters oder Kabels. |
| Giga: |
Numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung einer (1) Milliarde (109) |
| Gleichstrom (DC): |
Ein elektrischer Strom mit gleichbleibender Richtung, der im Wesentlichen einen konstanten Wert hat. |
| Gleichstromwiderstand (Ohmscher Widerstand) |
Widerstand eines Schaltkreises bei Gleichstrom. |
| Gradientenfaser (Faseroptik): |
Eine Multimode-Lichtfaser (Mehrmodenfaser), deren Kernbrechzahl kontrolliert von der Achse nach außen zunimmt und an der Kern/Mantel-Grenzfäche mit der Brechzahl des Mantels übereinstimmt. Hat eine größere Bandbreite als Stufenindexlichtfaser, aber eine geringere Bandbreite als Monomode-Lichtfaser (Einmodenfaser). |
| Grenzfäche, Schnittstelle (Interface): |
(1) Eine gemeinsame Grenzfäche |
| Grenztemperaturen |
Untere und obere Temperaturen, die nicht zu einer Schädigung der Werkstoffe führen |
| Grundmetall: |
Das Metall, aus dem der Steckverbinder, Kontakt oder ein anderes Zubehörteil hergestellt ist und auf dem ein oder mehrere Metalle oder Beschichtungen aufgebracht werden. |
| Gummi: |
Ein elastisches (natürliches oder synthetisches) Material (z.B. Silikon), das verwendet wird, um Verbindungen wasserdicht oder feuchtigkeitsbeständig zu machen. Siehe O-Ring. |
| Härte |
Allgemeiner Ausdruck, der mit Festigkeit, Steifheit und Abriebfestigkeit bzw. Festigkeit gegen Eindringen korreliert, gemessen nach der Shore- oder Rockwell-Skala. |
| Härtegrad (Temper): |
(1) Die Härte und Festigkeit, die durch mechanische oder thermische Behandlung (Tempern) oder beides erzielt wird. Ist durch eine bestimmte Struktur, mechanische Eigenschaften oder Querschnittsverminderung beim Kaltformen gekennzeichnet. (2) Ein Maß für die Härte oder den Mangel an Duktilität eines Materials. |
| HCS-Faser (Hard Clad Silica) (Faseroptik): |
Struktur bei Lichtfasern, wo der Mantel um den Glaskern aus Hartkunststoff besteht, im Gegensatz zu „PCS“ (Plastic Clad Silica), bei dem es sich um einen weichen Kunststoffmantel handelt. |
| Heißschmelzkleber |
Durch Wärme aktivierter Kleber. Bei der Erwärmung schmilzt er, fießt über die Substratoberfäche und bildet eine adhäsive Verbindung. Bei erneuter Erwärmung schmilzt der Kleber wieder. |
| Hermetisch: |
Permanent abgedichtet durch Schmelzen, Löten oder andere Mittel, um die übertragung von Luft, Feuchtigkeit, Dampf und jeglichen anderen Gasen zu verhindern. Die hermetische Dichtheit wird normalerweise als die Rate des Leckvolumens eines Spürgases (wie z.B. Helium) pro Zeiteinheit (z.B. Sekunde) ausgedrückt. |
| Hertz (Hz) |
Maß für die Frequenz, 1 Zyklus pro Sekunde. |
| Hertz (Hz): |
Einheit der Frequenz, entspricht einer Periode pro Sekunde. |
| Hi-pot-Test: |
Ein Test, der darauf ausgelegt ist, das höchste Potenzial festzustellen, das an einem Leiter angelegt werden kann, ohne dass es zu einem Durchschlag der Isolation kommt. |
| Hochaufösendes Fernsehen: |
Abgekürzt HDTV (High Defnition Television), einer neuen Form zur übertragung von Fernsehsignalen in einer bedeutend höheren Aufösung, wodurch eine bessere Bildqualität erreicht wird. HDTV-Signale in den Studios und Arenen werden wegen der hohen Bandbreiten, die für die digitalisierten Signaldaten erforderlich sind, normalerweise per Glasfaser übertragen. |
| Hochspannung: |
Im Allgemeinen ein Drahtleiter oder Kabel mit einer Betriebsspannung von über 600 Volt. |
| Hülse |
1. Steckerhülse: Anschlußteil, Spleiß oder Kontakt, das den blanken Leiter enthält. 2. Isolierhülse: Anschlußteil, Spleiß oder Kontakt, das die Leitungsisolierung enthält. |
| IDC - Technik |
(Insulation Displacement Connection) Siehe Schneidklemmverbindung. |
| Impedanz (Wechselstromwiderstand, Scheinwiderstand) |
Gesamter Widerstand, den ein Schaltkreis dem Fließen von Wechselstrom oder anderem variierendem Strom bei einer bestimmten Frequenz entgegensetzt, angegeben in . Der Kehrwert der Impedanz ist die Admittanz (Scheinleitwert). |
| Impedanz (Z): |
Der Gesamtwiderstand, den ein Stromkreis oder Schaltglied Wechselströmen bei einer bestimmten Frequenz entgegensetzt. Es handelt sich um eine Kombination aus dem Widerstand R und der Reaktanz X, ausgedrückt in Ohm und bezeichnet durch Z. |
| Indirektes Stecken |
Bei Leiterplattensteckverbinder: Eine Steckverbindung für indirektes Stecken dient zum Verbinden von zwei Leiterplatten untereinander. Sie besteht aus zwei Teilen, von denen in der Regel einer an einer austauschbaren Leiterplatte und der andere an einem Baugruppenträger oder an einer Mutterleiterplatte montiert ist. |
| Industrie-Atmosphäre |
Die durch industrielle Abgase (Schwefelverbindungen, Chlorverbindungen, Stickstoffverbindungen u.v.a.) angereicherte Atmosphäre. Prüfverfahren nach IEC 60512-6, Prüfung 11g |
| Infrarot (Faseroptik): |
Licht mit Wellenlängen von 700-1000 nm, unsichtbar für das Auge und als Wärme empfunden. |
| Innendurchmesser |
Innendurchmesser eines Schrumpfschlauches. |
| Innenleiter oder Mittelleiter: |
Das zentrale leitende Element in einer Koaxialstruktur, wie z.B. der Mittelkontakt in einem Koxialsteckverbinder. |
| Innenmontierte Abschlußplatte |
Abschlußplatte, die auf einer Platte oder in einem Gehäuse von innen montiert wird, wobei der Montagefansch sich innerhalb der Ausstattung befndet. |
| Innenseitig angebracht: |
Ein Anschluss ist innenseitig angebracht, wenn von der Innenseite eines Gehäuse aus an einer Anschlussplatte montiert ist. Er kann nur von innen wieder entfernt werden. Siehe „Rückseitig angebracht“ |
| Invertierte Steckverbindung |
-> Indirekte Steckverbindung, bei der die-> Federleiste nicht auf der spannungsführenden Seite (Verdrahtungsseite), sondern auf der nicht spannungsführenden Seite (Leiterplattenseite) montiert wird. |
| IP-Code |
Ein Bezeichnungssystem, um die Schutzgrade durch ein Gehäuse gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen, Eindringen von festen Fremdkörpern und Eindringen von Wasser anzuzeigen. |
| ISO: |
Abkürzung für „International Organization for Standardization“ (Internationale Normungsgemeinschaft). |
| Isolationsgruppe |
Veraltet nicht mehr verwenden. -> Überspannungskategorie u. Verschmutzungsgrad |
| Isolationskoordination |
Wechselseitige Zuordnung der Kenngrößen der Isolation von elektrischen Betriebsmitteln unter Berücksichtigung der erwarteten Mikro-Umgebungsbedingungen und anderer maßgebender Beanspruchungen. |
| Isolationswiderstand |
Elektrischer Widerstand zwischen einem Kontaktpaar oder zwischen Leitern und Erdungselementen. Maß für die Isoliereigenschaften eines Werkstoffes. |
| Isolierklemme |
Lötlose Klemme mit Isoliertülle über dem Zylinder zur Vermeidung von Kurzschlüssen in einigen Installationen. |
| Isolierkörper |
Teil eines Steckverbinders, meist identisch mit dem Kontaktträger. |
| Isolierstoffgruppe |
Einteilung von Isolierstoffen entsprechend ihren CTI-Werten (Vergleichszahlen der Kriechwegbildung). Es werden die Isolierstoffgruppen I |
| Isolierung |
Nichtleitende Zwischenlage und/oder Abdeckung zur Trennung und zum Schutz gegen Berühren spannungsführender Teile. |
| Isolierwerkstoffe |
Bei Steckverbindern werden nur Kunststoffe als Isolierung verwendet. Die Wahl des Werkstoffs hängt von den geforderten thermischen und mechanischen Eigenschaften ab. Sowohl thermoplastische als auch duroplastische Werkstoffe haben sich für Steckverbinder als geeignet erwiesen. |
| Kabel |
Ein Kabel ist im Gegensatz zu einer Leitung (siehe Leitung) für feste Verlegung geeignet. Kabel dürfen in Innenräumen, im Freien, im Erdreich und in Wasser verlegt werden. Entsprechend ihrem bestimmungsgemäßen Einsatz, z.B. zur Verlegung in der Erde oder im rauhen Industriebereich, besitzen Kabel dickere Isolier- und Mantelwanddicken und qualitativ hochwertigere Isolier- und Mantelwerkstoffe. Kabel haben immer einen Mantel aus Kunststoff oder Gummi oder einen zusätzlichen Metallmantel. |
| Kabelabdichtungsschelle |
Vorrichtung bestehend aus einer Stopfbuchsenmutter. Dient zur Abdichtung des Kabelmantels. |
| Kabelbaum |
System zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen mindestens zwei Bauteilen. |
| Kabelbinder |
Spiralige Kabelumwicklung zum Zusammenhalten der Elemente eines Kabels. |
| Kabelkanal |
Rohrförmige Führung für Leitungen und Kabel. |
| Kabel-Konfektionierung: |
Ein fertig konfektioniertes Kabel mit seinen zugehörigen Ausrüstungsteilen (Hardware). |
| Kabelmantel: |
Die äußere Umhüllung oder Ummantelung eines Mehrleiterkabels. |
| Kabelschelle |
Mechanische Klemme, kabelseitig an einer Abschlußeinheit angebracht, um das Kabel- oder Leitungsbündel zu stützen. Sie bietet Zugentlastung und absorbiert Stöße und Schwingungen, die sich sonst bis zu den Kabelenden fortsetzen würden. |
| Kabelschellenadapter |
Mechanischer Adapter zur Befestigung an der Rückseite einer Abschlußplatte. Dient zum Anschluß einer Kabelschelle. |
| Kabelschuh: |
Eine mechanische Terminierung, normalerweise auf den Leiter gecrimpt oder gelötet, mit Möglichkeit zum Aufschrauben auf eine Klemme |
| Kälteschlagprüfung |
Prüfung, in der ein Produkt bei niedriger Temperatur einem spezifzierten Schlag ausgesetzt wird. Dient zur Messung der Sprödigkeit des Werkstoffes. |
| Kältewickelprüfung |
Prüfung, bei der ein Schlauch oder Kabel bei niedriger Temperatur um einen Dorn gewickelt oder gebogen wird. |
| Kaltfießen |
Dauerhafte Verformung von polymeren Werkstoffen (Isolierung) bei Raumtemperatur aufgrund mechanischer Kraft- oder Druckbeanspruchung (nicht aufgrund von Einwirkung durch Wärme). |
| Kaltlötstelle |
Lötverbindung, die mit unzureichender Wärme hergestellt wird, um das Substrat angemessen zu benetzen. |
| Kapton |
Warenzeichen von DuPont für seine Polyimidfolie. |
| Kennwerte |
sind Werte, nach denen das Bauteil bemessen wird. |
| Kennzeichnung |
Auf die Oberfäche einer Leitung bzw. eines Kabels aufgedruckte Kennummer oder aufgedrucktes Symbol. |
| Kennzeichnungs-Manschette |
In regelmäßigen Abständen um eine Leitung gelegte Manschette zur Leitungskennzeichnung. |
| Kerbe |
Kleiner Schnitt oder Einkerbung in Einzeldrähten oder Isolierungen. |
| Kerbfestigkeit |
Widerstand eines festen Werkstoffes gegen ein eindringendes Objekt (typischerweise eine genau gesteuerte Messerschneide) unter Druck-, Temperatur- und anderen Bedingungen. |
| Kieselglas (Faseroptik): |
Glas, das hauptsächlich aus Kieselerde (Siliciumdioxid, SiO2) hergestellt wird und zur Herstellung von Lichtfasern dient. |
| Kilo: |
Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung 1000 (10³) |
| Klammerverbindung(nach DIN 41611 Teil 4) |
Lötfreie elektrische Verbindung durch Anpressen einer abisolierten Leitung an einen Klammerstift durch eine Klammer, die durch ein besonderes Werkzeug auf den Klammerstift geschoben wird. Klammer und Klammerstift ergeben gemeinsam mit der abisolierten Leitung die Klammerverbindung. Die Leitung wird zur Klammer positioniert. Beim Aufschieben der Klammer auf den Klammerstift wird die Leitung mit der Klammer verbunden. Mehrere Klammern können auf einen Stift paketiert werden. Die Klammerverbindung läßt sich nur durch Zerstörung der Klammer lösen. Für die Klammerverbindung nach DIN 41611 Teil 4 ist keine internationale Norm vorgesehen. |
| Klebefreiheit |
Zusammenkleben isolierter Leitungen, normalerweise durch Wärmeeinwirkung. |
| Kleber (Heißschmelz-) |
In doppelwandigen Schrumpfschläuchen und vorbeschichteten Formteilen vorhandene Innenschicht, die bei Erwärmung schmilzt und fießt, Hohlräume in den umliegenden Bereichen ausfüllt und eine mechanische Verbindung mit dem Bauteil herstellt. Anders als eine Vergußkapselung stellt der Heißschmelzkleber eine mechanische Verbindung zum Bauteil her. |
| Kleberbeschichtung |
Innenschicht in einem Wärmeschrumpfteil, die schmilzt und dabei Hohlräume zwischen Bauteil und Tülle bzw. Formteil ausfüllt. |
| Klemme mit Zugentlastung |
s. Kabelschelle. |
| Klimatische Kennwerte |
Oberbegrif für klimatische Kennwerte, wie z.B. für hohe und tiefe Temperaturen, Tropenklima, hohe Luftfeuchtigkeit (-> Feuchte Wärme), geringer Luftdruck, atmosphärische Einfüsse (-> Industrie-Atmosphäre). In IEC 60068,DIN 40040 |
| Koax |
s. Koaxialkabel. |
| Koaxiale Steckverbinder |
Nach DIN 47299 ist ein koaxialer Steckverbinder ein Steckverbinder für koaxiale Leitungen bzw. für Rohrleitungen mit einem Innenleiter und einem koaxialen Außenleiter. Koaxiale Steckverbinder bestehen aus Teilen -> Kuppler und Steckverbinder. |
| Koaxialkabel |
Kabel aus zwei isolierten Leitern, z. B. Leiter und Abschirmung, mit derselben Mittelachse. Diese Benennung wird meist nur für Kabel in elektronischen Signalschaltungen verwendet. |
| Kodiernute: |
Schlitz oder Kerbe, in denen ein Nocken eingreift und geführt wird. |
| Kompatible Steckverbinder |
Zwei Steckverbinder sind kompatibel, wenn sie mechanisch austauschbar und zusammensteckbar sind und den gleichen technischen Anforderungen entsprechen. |
| Komponenten |
Leitung oder Kabel, die oder das mit anderen Leitungen oder Kabeln zu einem mehradrigen Kabel kombiniert wird. |
| Konfguration |
Anordnung der Kontakte in einem Mehrfachsteckverbinder. |
| Kontakt |
Steckerelement, das die eigentliche elektrische Verbindung herstellt. Auch: Teile eines Steckverbinders, die den elektrischen Strom leiten und zur Stromfußregelung verbunden oder getrennt werden. |
| Kontakt, elektrischer |
Nach VDE 0660 der Zustand, der durch die stromführungsfähige Berührung zweier Kontaktteile an deren Kontaktfächen (siehe Kontaktfächen) entsteht. |
| Kontakt, federnder |
-> Kontaktelement, das durch seine Federeigenschaft eine Kraft auf ein Gegenstück ausüben kann |
| Kontakt, geschlitzter |
Längsgeschlitztes, federndes Kontaktelement (siehe Kontaktelement), dessen zwei Schenkel unabhängig voneinander in der gleichen Richtung auf einen gemeinsamen Gegenkontakt drücken. |
| Kontakt, männlicher |
Kontaktelement (siehe Kontaktelement), das an seiner Außenfäche Kontakte machen soll und das von einem passenden weiblichen Kontakt aufgenommen werden kann. |
| Kontakt, weiblicher |
Kontaktelement (siehe Kontaktelement), das an seiner Innenfäche Kontakt machen soll und das einen passenden männlichen Kontakt aufnehmen kann. |
| Kontaktanordnung |
Anzahl, Abstände und Aufteilung von Kontakten in einem Steckverbinder. |
| Kontaktanordnung (Stecker) |
Anzahl, Abstand und Anordnung von Kontakten in einer Abschlußplatte. |
| Kontaktausführung |
Nach der konstruktiven Form unterscheidet man Stift-, Messer-, Feder-, Buchsen-, Gabel-, Tulpen-, Zwitterkontakte usw. |
| Kontaktbereich |
Kontaktüberdeckung unter Berücksichtigung des möglichen Lageversatzes der Kontaktelemente zueinander. |
| Kontakte: |
Die leitenden Elemente einer Steckverbindungseinrichtung, die dazu bestimmt sind, eine trennbare, durchgehende Verbindung in verschiedenen Anwendungsfällen (Kabel/Kabel, Kabel/Gehäuse oder Gehäuse/Gehäuse) herzustellen. |
| Kontaktelement |
Ein elektrisch leitendes Teil in einem Bauelement, mit dem über ein Gegenstück eine elektrische Verbindung (elektrischer Kontakt) erzielt wird. Die elektrisch leitende Funktion eines Steckverbinders übernehmen die Kontaktelemente. Sie bestehen aus Steckbereich und Anschlußbereich. Der Anschlußbereich kann fest oder lösbar sein. Feste Verbindungen sind z.B. Löten, Crimpen, Schneid-Klemmtechnik, Wickeltechnik und Einpreßtechnik. Lösbare Verbindungen sind Schraubanschluß- und Federklemmverbindung. |
| Kontaktfäche |
Die physikalisch wirksame Fläche für den Fluß eines elektrischen Stromes zwischen zwei -> Kontaktelementen, zwei elektrischen Leitern oder einem Leiter und einem Kontakt. |
| Kontaktgröße |
Kennzeichnung zur differenzierung der Kontakte nach folgenden Systemen ‚- Kennzeichnungssystem:‘- Kennzeichnung des Kontaktes nach der maximal anschließbaren Leitergröße (AWG American Wire Gauge) |
| Kontakthaltekraft: |
Defniert die axiale Mindestbelastung in jeder Richtung, der ein eingerasteter Kontakt widerstehen muss, ohne sich aus seiner normalen festen Position in einem Einsatz zu lösen. |
| Kontakthalterung |
Vorrichtung am Kontakt oder im Isolierkörper für die Befestigung der Kontakte im Isolierkörper. |
| Kontaktkontrollöfnung: |
Eine öfnung im hinteren zylindrischen Bereich eines Kontakts, durch die überprüft werden kann, ob der Leiter innerhalb des Kontakts korrekt platziert ist. |
| Kontaktkraft |
Senkrecht auf die -> Kontaktfäche wirkende Kraft. |
| Kontaktleiter |
Nicht isolierter Leiter eines Kabels, der über das Bauteil bzw. die Bauteile eines abgeschirmten Kabels geführt und elektrisch mit der Abschirmung verbunden ist. |
| Kontaktmaterial |
Die Wahl des Kontaktmaterials (meist Kupfer oder Kupferlegierungen) hängt von den gewünschten Eigenschaften des Steckverbinders ab. Hierbei spielen Durchgangswiderstand, Steck- und Ziehkräfte eine maßgebliche Rolle. Neben Steckhäufgkeit und Umwelteinfüssen bestimmen diese auch die Art der Oberfächenüberzüge Nickel, Zinn, Gold, Silber, Palladium. Sie werden galvanisch oder walztechnisch aufgebracht. (siehe Kontaktoberfächen) |
| Kontaktoberfächen |
Um einen möglichst kleinen Kontaktwiderstand (siehe Kontaktwiderstand) zu erzielen, muß der Engewiderstand durch möglichst gleichmäßig eingeebnete Kontaktfächen, und der Fremdschichtwiderstand (siehe Fremdschichtwiderstand) durch Oberfächenüberzüge aus Edelmetall oder Zinn niedrig gehalten werden. |
| Kontaktplattierung: |
Aufplattierte Metallbeschichtung, die auf das Grundmetall des Kontakts aufgebracht wird, um den erforderlichen Kontaktwiderstand zu erreichen und/oder die Verschleißfestigkeit zu erhöhen. |
| Kontaktspiel |
Die vorgegebene freie Bewegung eines Kontaktelements in einem Bauelement. |
| Kontaktträger und Kontakthalterung |
Der Kontaktträger nimmt die einzelnen Kontaktelemente auf. Gleichzeitig übernimmt er die Isolierfunktion. Der Kontaktträger kann auch zugleich das Gehäuse sein. Die Kontakthalterung hält das Kontaktelement fest. |
| Kontakt-Verriegelungs- und Ausziehkraft: |
Die Kraft, die erforderlich ist, um Stift- und Buchsenkontakte zusammenzustecken bzw. auseinanderzuziehen, wenn sie in den Steckereinsätzen eingesteckt sind oder sich außerhalb derselben befnden. |
| Kontaktwiderstand |
Gleichstromwiderstand eines Kantaktpaares. |
| Kontaktwiderstand |
Elektrischer Widerstand zwischen den sich berührenden Kontaktfächen im -> Kontaktbereich. Er setzt sich aus dem Engewiderstand und dem -> Fremdschichtwiderstand zusammen. |
| Kontrollbohrung |
Bohrung zur Prüfung vor dem Crimpen oder Löten, ob ein Leiter richtig in den Zylinder eingesetzt wurde. |
| Konzentrischer Leiteraufbau |
Spiralige Anordnung mehrerer Drähte in regelmäßigen konzentrischen Schichten. Die Richtung der Lage, von einer Lage zur nächsten, kann abwechselnd oder gleich sein. Die Schlaglänge der verschiedenen Lagen kann verschieden oder gleich sein. |
| Konzentrizität |
Prozentuales Verhältnis der kleinsten zur größten Wanddicke, gemessen am expandierten und geschrumpften Schlauch, Isolierung oder Mantel für Kabel und Leitungen. |
| Koppelverluste (Kopplungsverluste) |
Dämpfungs-Verluste, die an der Verbindungsstelle zweier LWL auftreten. Die Verluste setzten sich zusammen aus faserbedingten Koppelverlusten, die durch unterschiedliche Faserparameter (Kerndurchmesser, numerische Apertur, Zylindrizität des LWL) zustande kommen und mechanisch bedingten Verlusten, die von der Verbindungstechnik herrühren (Fresnel-Verluste, Stirnfächenabstand, Achsenversatz, Kippwinkel, Fehlwinkel, ungleiche Oberfäche, Einfügungsdämpfung). |
| Koppler |
Passive optische Bauelemente zur Übertragung von Licht zwischen Lichtquelle und LWL oder zwischen mehreren LWL. Von besonderer Bedeutung sind Koppler als optische Verbinder für mehrere zu koppelnde LWL, die beim Aufbau von LWL-Netzen die Verbindung mehrerer -> Sender und -> Empfänger ermöglichen (T-Koppler, Sternkoppler, Verzeiger). |
| Korrosion: |
Korrosion ist die langsame Zerstörung von Materialien durch Chemikalien und elektrochemische Reaktionen. Die bekannteste Art der Korrosion ist das Rosten. |
| Kreuzungen |
Anzahl der Überschneidungen in der Umfechtung pro Zoll der Kabellänge. |
| Kriechstrecken |
Kürzeste Entfernung entlang der Oberfäche eines Isolierstoffes zwischen zwei leitenden Teilen. Dabei werden alle Erhebungen und Vertiefungen im Isolierkörper berücksichtigt, sofern festgelegte Mindestmaße vorliegen (Kriechstreckenverlängerung). Die Abstände dienen der Sicherheit gegen Kriechströme) und werden in Abhängigkeit von der Bemessungsspannung, den Anwendungsbedingungen und den Eigenschaften des Isolierwerkstofffes (siehe Isolierwerkstoff) festgelegt. Die unterschiedliche Kriechstromfestigkeit der Isolierstoffe ist bei der Festlegung der Kriechstrecken zu beachten (VDE 0110). |
| Kriechstrom |
Strom, der zwischen gegenseitig unter Spannung stehenden Metallteilen über die Oberfäche eines Isolierstoffes fießt, insbesondere wenn dieser durch leitfähige Ablagerungen (Staub, Feuchtigkeit) verunreinigt ist. |
| Kriechweg: |
Der Weg, den der Strom entlang der Oberfäche eines Dielektrikums zwischen zwei Leitern zurücklegen muss. Eine Verlängerung des Kriechwegs verringert die Möglichkeit einer Lichtbogen-Beschädigung oder Kriechspurbildung. |
| Kristallinität |
Anordnung der Polymerketten in einer regelmäßigen Struktur (im Gegensatz zur amorphen Struktur) oder in einem Kristallgitter. Durch die Kristallinität werden im allgemeinen die mechanischen Eigenschaften und die Lösungsmittelbeständigkeit verbessert. Kristalline oder halbkristalline Werkstoffe haben einen klar defnierten Schmelzpunkt (Schrumpftemperatur), bei der sich die Struktur auföst und das Polymer anfängt zu fießen. |
| Kunststofffaser: |
Eine optische Faser, die nur aus Kunststoff besteht. |
| Kuppeln (Stecker) |
Zusammenstecken von Stecker und Buchse. |
| Kuppler |
Bei Hochfrequenzsteckverbindungen ist der Kuppler die Hälfte einer Kupplung ohne Überwurfmutter als Gegenstück zum Steckverbinder mit Überwurfmutter. In DIN 47299 wurde für HF-Steckverbinder neu „Gehäusekuppler“ statt „Gehäusestecker-Buchse“ festgelegt. Dementsprechend gilt „Leitungskuppler“ statt „Leitungsstecker-Buchse“. Eine Kupplung kann auch aus zwei Kupplern mit einem Zwischenstecker bestehen. |
| Kupplung: |
Eine zwischengeschaltete Einrichtung, die dazu dient, Spezialzubehörteile anzubringen, oder um spezielle Befestigungsmöglichkeiten zu schafen. Auch Methode zur Verbindung von zwei Steckverbindern, die nicht zusammenpassen. |
| Kupplungsarten |
Zur -> Verriegelung von -> Rundsteckverbindern gibt es folgende verschiedene Kupplungsarten:Bajonettkupplung: Schnellverschlußkupplung bei der Nasen mit begrenztem Drehwinkel in Schlitzen oder Rillen laufen. Pull-of Kupplung: Kupplung, bei der das Entriegeln durch axialen Zug am Kupplungsring erreicht wird.Push-pull-Kupplung: Selbsttätig verriegelnde Schnellverschluß-Kupplung, die durch einen axial verschiebbaren Kupplungsring ver- und entriegelt wird.Schnellentkupplung: Kupplungsart, die eine relativ schnelle Entriegelung ermöglicht Schraubkupplung: Kupplung, bei der Gewinde an den zusammenzusteckenden Bauelementen ineinandergreifen. |
| Kupplungskraft |
Kraft, die erforderlich ist, ein steckbares Bauelement vollständig zu stecken oder zu ziehen, wobei der Einfuß einer Kupplung, Verriegelung oder ähnlichen Vorrichtungen eingeschlossen ist. |
| Kupplungskraft(Leitungsaufbau) |
Der Leitungsaufbau wird durch die Leitungsspezifkation (siehe Produktbeschreibung) defniert. Hochflexible Leitungen von Hirschmann bestehen aus sehr vielen dünnen Kupfer-Einzelleitungen. Ihre Anzahl und Ausführung sind ein Maß für die Flexibilität der Leitung. |
| Kupplungsring |
Teil des Steckers für das Herstellen und Lösen einer Steckerverbindung. Hält den Stecker in der Buchse.Kurzzeitalterung: Prüfung zur Ermittlung der Beständigkeit eines Werkstoffes durch kurzzeitiges Aussetzen einer extrem hohen Temperatur. Die Prüfung wurde entwickelt, um zu zeigen, daß der Werkstoff vernetzt ist, und um Probleme durch Tropfen, Rißbildung oder Fließen festzustellen. |
| kV (Kilovolt) |
1000 V. |
| Kynar |
Warenzeichen von Elf Atochem, North America für Polyvinylidenfuorid und seine Copolymere. |
| Lagerfähigkeit |
Im allgemeinen Zeitdauer, während der ein Produkt oder Werkstoff ohne Qualitätseinbuße lagerfähig ist. Genauer ausgedrückt, die Zeitdauer, während der ein Wärmeschrumpfschlauch seinen erweiterten lnnendurchmesser behält und auf den lnnendurchmesser nach Schrumpfung zurückkehrt. Im allgemeinen nicht von Bedeutung, außer bei einigen ”amnesiebehafteten” Materialien. |
| Längenänderung (Wärmeschrumpfschlauch) |
Längenänderung eines Schrumpfschlauches nach der Schrumpfung, ausgedrückt in Prozent gegenüber der ursprünglichen Länge. |
| Langzeitalterung |
Prüfung zur Bestimmung der Zeitdauer bis zum Ausfall eines Bauteiles, die in einer gesteuerten Umgebung normalerweise unter beschleunigten Bedingungen durchgeführt wird. |
| Laser (Faseroptik): |
Ein Akronym für „Light amplifcation by stimulated emission of radiation,“ (Lichtverstärkung durch angeregte Strahlungsemission). Ein Gerät, das intensive, normalerweise stark gerichtete Lichtstrahlen über einen schmalen Wellenlängenbereich erzeugt. Oft die Lichtquelle in Glasfasersystemen. |
| Lebensdauer |
Dauer, während der ein Produkt einwandfrei arbeitet. |
| Legierung: |
Eine Kombination aus zwei oder mehr Metallelementen. |
| Leiter |
Metallischer Draht oder Drähte zur Leitung von Strom. |
| Leiterplatte |
Auch „gedruckte Schaltung“. Der Begrif umfaßt Leiterplatten mit Leiterbildern auf einer oder auf beiden Seiten oder Mehr-lagen-Leiterplatten (Multilayer). Sie haben metallisierte Löcher (Bohrungen) für axiale -> Lötverbindungen, für das Einpressen massiver oder elastischer Stifte (-> Einpreßstift -> Einpreßverbindung) oder Verbindungsstellen (sogenannte Pads) für die SMT-Technik. |
| Leiterplattensteckverbinder |
Steckverbinder zur Montage auf einer Leiterplatte oder zum Stecken auf eine Leiterplatte (siehe direktes Stecken). Der Steckverbinder für Mutter-Tochter-Leiterplatten wird zur Verbindung dieser Leiterplatten untereinander eingesetzt (siehe indirektes Stecken). |
| Leiterwiderstand |
Widerstand gegen den elektrischen Stromfuß in einem Leiter, angegeben in /km (normalerweise auf 20C bezogen). |
| Leitfähigkeit |
Fähigkeit eines Werkstoffes, elektrischen Strom zu leiten, normalerweise in Prozent der Leitfähigkeit von Kupfer ausgedrückt (Kupfer = 100 %). Genauer ausgedrückt, das Verhältnis von Stromfuß zur Potentialdifferenz, die diesen Stromfuß erzeugt. Kehrwert des Widerstandes. |
| Leitung |
Leitungen können eine oder mehrere Adern (siehe Adern) umfassen, Isolierhüllen aufweisen, mit Schirmen zur Abschirmung ausgerüstet und mit einem Mantel zum Schutz der Aufbauelemente versehen sein. Bei Leitungen, die an Steckverbinder angeschlossen werden, handelt es sich im wesentlichen um flexible Leitungen, Flachleitungen, Schlauchleitungen, geschirmte Leitungen und Koaxialleitungen. Zur Abgrenzung siehe Kabel |
| Leitungsausgang |
Teil eines Steckverbinders oder Zubehörs, das aus einem starren -> Gehäuse besteht und an einem Steckverbinderkörper angebaut wird. Er kann gerade oder winkelig sein. Der Leitungsausgang kann -> Zugentlastungsklemme, Dichtung und Schirmklemme enthalten. |
| Leitwert |
Die -> Kontaktmaterialien haben unterschiedliche Fähigkeiten, den elektrischen Strom zu leiten. Der Leitwert ist der Reziprokwert des Widerstandes. |
| Licht (Faseroptik): |
Eine elektromagnetische Strahlung in dem Wellenlängenbereich, der Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett und Röntgenstrahlen umfasst. Normalerweise der Bereich, der für das menschliche Auge sichtbar ist, d.h. die Energie, die das Sehen ermöglicht. Licht breitet sich in einem Vakuum mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km/sek. aus (186.281 Meilen pro Sekunde). |
| Lichtwellenleiter (LWL) |
Dielektrischer Wellenleiter, dessen Kern aus optisch transparentem Material geringer -> Dämpfung (Quarzglas oder transparentem Kunststoff) besteht und dessen Mantel eine niedrigere Brechzahl als der Kern hat. Er dient zur Übertragung von Signalen mit Hilfe elektromagnetischer Wellen im Bereich optischer Frequenzen (Licht). Für den LWL wird auch der Ausdruck „Glasfaser“ (fber, fbre) verwendet. Er ist im allgemeinen mit einer Beschichtung (Faserhülle) versehen. LWL können verschiedene Modi (diskrete Lichtwellenformen bzw. Ausbreitungswege) haben. |
| Litzenleiter: |
Ein Leiter, der aus Gruppen von verdrillten Drähten besteht. |
| lmpulsprüfung |
Hochspannungsprüfung, bei der durch Anlegen einer Spannung und gleichzeitigem Ziehen der Leitung bzw. des Kabels durch eine Elektrode Löcher in der Leitungs- oder Kabelisolierung festgestellt werden. |
| lnnendurchmesser nach Schrumpfung |
Bei Wärmeschrumpfschläuchen der garantierte maximale Innendurchmesser nach dem Aufschrumpfen und Abkühlen. |
| Los Nummer |
Die Nummer, die einen Produktionsablauf identifziert. Auch Batch Nummer genannt. |
| Lösungsmittelbeständigkeit |
Eigenschaft eines Werkstoffes, sich nach Einlagerung in bestimmten Lösungsmitteln weder physikalisch noch elektrisch zu verändern. |
| Lötbarkeit |
Eigenschaft einer Metallfäche, sich gut mit geschmolzenem Lötzinn benetzen zu lassen (s. auch Benetzung). |
| Löten |
Verbindung zweier Metallfächen durch Lötzinn ohne Schmelzen des Grundmetalls. |
| Löthülse |
Rohrförmiges Ende eines Anschlusses, in das vor dem Löten ein Draht eingeschoben wird. |
| Lötkontakt |
Kontakt oder Anschluß mit Hülse, Hohlzylinder, Öse oder Haken zum Anlöten eines Abschlußteils. |
| Lötmufe |
Form mit fußmittelbeschichtetem Lötzinn, umhüllt von einer wärmedehnenden Kunststoffhülse. Durch Wärmeeinwirkung schmelzen das Flußmittel und der Lötzinn beim Aufschrumpfen der Hülse, so daß der Lötzinn die zu verbindenden Metallteile benetzt und eine elektrisch isolierte und zugentlastete Verbindung herstellt. |
| Lötverbindungen |
Die Lötverbindung ist eine bedingt lösbare Anschlußtechnik. Moderne Verfahren (z.B. Schwallöten) erlauben das gleichzeitige vollautomatische Löten aller Bauelemente einer Leiterplatte. Dazu gehört auch das Einlöten sämtlicher Leiterplattensteckverbinder mit Lötanschlußstiften in die Bohrungen der Leiterplatte. Als Alternative zu dieser konventionellen Leiterplatten-Verbindungstechnik werden heute Steckverbinder angeboten, die auf die Leiterplatte gelötet werden (SMD-Technik). Dabei wird der Steckverbinder auf der Leiterplatte fxiert. Die Steckverbinderanschlüsse liegen auf einem Lötpad mit einer defnierten Löt-Zinnschicht und werden durch Erwärmen der gesamten Einheit (Leiterplatte mit Bauelementen) gelötet. Neben der elektrischen Kontaktierung erfolgt hierdurch in der Regel auch die mechanische Befestigung. |
| Lötwanne: |
Ein röhrenförmiges Ende einer Klemme, in die ein Leiter eingeführt wird, bevor er verlötet wird. Auch der Hohlzylinder an der Rückseite eines Lötkontakts, in den ein Draht eingeführt und festgelötet wird. |
| Lötzinn |
Legierung, die bei relativ geringen Temperaturen schmilzt. Sie wird verwendet, um Metall mit höheren Schmelzpunkten zusammenzufügen. |
| Lötzinn: |
Ein Metall oder eine Metalllegierung, die i.A. einen niedrigen Schmelzpunkt hat und dazu dient, andere Metalle zu verbinden, die einen höheren Schmelzpunkt haben als das Lötzinn. |
| Luftstrecken |
Kürzeste Entfernung zwischen zwei leitenden Teilen, nach VDE 0110. |
| LWL |
Abkürzung für -> Lichtwellenleiter. |
| Mantel |
1. Werkstoff zur Bedeckung einer Leitung oder eines Kabels. 2. Außenwand eines doppelwandigen Wärmeschrumpfschlauches. |
| Mantel (auch: Cladding) (Faseroptik): |
Eine Schicht aus Glas (oder einem anderen Material), die den Kern einer Lichtleiters umgibt und mit ihm zusammen den Leiter bildet, der das Licht durch die Faser transportiert. Hat eine Brechungszahl, die leicht unter derjenigen des Kerns liegt. |
| Masse, Erdung (GRD von engl. „Ground“): |
Ein elektrischer Begrif, der eine Verbindung mit der Erde oder einem anderen großen leitenden Körper bedeutet, der als Erdung dienen kann, um so einen vollständigen Stromkreis herzustellen. Manchmal mit Nullpotenzial oder -spannung. |
| Massiver Leiter |
Leiter aus einem einzigen Draht. |
| Mechanische Kennwerte |
Oberbegrif für mechanische Kennwerte wie Schutzart, Steck- und Ziehkraft, Mechanische Lebensdauer, Schwingbeanspruchung etc. |
| Mechanische Lebensdauer |
Anzahl der Steckzyklen, die noch nicht zum Durchrieb der leitenden Kontaktfächen (siehe Kontaktfächen) führt und den Kontaktwiderstand (siehe Kontaktwiderstand) nicht unzulässig erhöht. Meß- und Prüfverfahren nach IEC 60512-5 Prüfung 9a (DIN EN 60512-5-1 i.V.). |
| Mega: |
Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung einer (1) Million (106). |
| Megarad |
Einheit der Strahlendosis. |
| Mehradrige Kabel |
Mindestens zwei miteinander verseilte Komponenten. |
| Mehrdrähtige Leiter |
Aus mehr als einem Draht bestehender Leiter. Die Drähte in einem mehrdrähtigen Leiter sind normalerweise verseilt oder verwürgt. |
| Messerkontakt |
Nicht federndes Kontaktelement (siehe Kontaktelement) mit rechteckigem Querschnitt und üblicherweise abgeschrägter Steckkante. |
| Messerkontakt |
Nicht federndes -> Kontaktelement mit rechteckigem Querschnitt und üblicherweise abgeschrägter Steckkante. |
| Messerleiste |
Fester Steckverbinder mit Messerkontakten (siehe Messerkontakte) in linearer Anordnung. |
| Messerleiste |
Fester Steckverbinder mit -> Messerkontakten in linearer Anordnung. |
| Meter: |
Längenmaß, entspricht 39,37 Zoll. |
| Mikro: |
Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung eines (1) Millionstel (10-6). |
| Mikrometer: |
Ein Millionstel (10-6) eines Meters, ein Längenmaß. Benutzt, um Wellenlängen zu spezifzieren. |
| Mikron: |
Kurzwort für die bevorzugte Form „Mikrometer“: Ein Längenmaß, das gleich 10-6 ist. Dient zur Angabe von Wellenlängen und entspricht 1000 Nanometern. Letzterer ist der bevorzugte Begrif. |
| mil |
Einheit zur Messung des Leiterdurchmessers und der Dicke der Isolierung. |
| Mil: (0,001“): |
Einheit, die zur Messung des Durchmessers von Draht oder der Dicke von Isolierungen eines Leiters dient. |
| Milli: |
Eine numerische Vorsatzsilbe, die ein (1)Tausendstel (10-3) bedeutet. |
| MIL-Spec |
Abkürzung für Military Specifcation (militärische Spezifkation), ein Dokument, in dem die US-Regierung Produkte für militärische Anwendungen defniert. |
| Mischleisten |
Meist -> Leiterplatten-Steckverbinder, die unterschiedliche Kontaktarten enthalten, z.B. elektrische Kontakte verschiedener Ausführung oder Kontakte von -> koaxialen Steckverbindern und LWL-Steckverbindern. |
| Mischungsmaterial |
lsolier- oder Mantelwerkstoff, bestehend aus Polymeren und Additiven. |
| Mischungsmaterial im Leiter |
Auftretendes Problem, wenn durch lose Einzeldrähte oder Überhitzung bei der Extrusion das Mischungsmaterial in den mehrdrähtigen Leiter fießt. |
| Mittelleiter: |
Das innere leitende Element eines Koaxial-Kabels oder Steckverbinders, wie z.B. Mittelkontakte. |
| MO (Manufacturing Order - Fertigungsauftrag) |
Reihe von Betriebsarbeitskarten, auf denen zu verwendende stoffe sowie Typ und Menge der herzustellenden Produkte verzeichnet sind. Ein Fertigungsauftrag wird durch die jeweils zuständige Fertigungskontrollabteilung gesteuert. |
| MOD-Code (Materialmodifkationscode) |
Code, der ein bestimmtes Stadium im Fertigungsprozeß bezeichnet. Die meisten MOD-Codes beschreiben die Art der Verkapselung. |
| Mode (Faseroptik): |
Eine der Komponenten einer allgemeinen Konfguration einer sich fortpflanzenden Wellenfront. Mode (auch: Schwingungsmode, Schwingungstyp) ist durch ein besonderes geometrisches Muster und eine Fortpflanzungskonstante gekennzeichnet. |
| Monomodefaser |
Auch Einmodenfaser, Lichtwellenleiter, in dem nur ein einziger Modus, der sogenannte Grundmodus, ausbreitungsfähig ist. Der Faserradius muß dazu in der Größe von 2 bis 8 µm liegen. Die Dämpfungs-Verluste bei Monomodefasern sind sehr gering. |
| Mufe Isolierkörper |
Bauteil, das die Kontakte in der richtigen Lage hält und elektrisch gegeneinander und gegen das Gehäuse isoliert. |
| Multimodefaser |
Auch Mehrmodenfaser. -> Lichtwellenleiter als Stufenfaser oder Gradientenfaser, bei denen viele Moden ausbreitungsfähig sind. Eine Stufenfaser ist ein LWL mit einem Stufenprofl, das durch eine konstante Brechzahl innerhalb des Kerns und einem scharfen Abfall der Brechzahl an der Grenzfäche von Kern und Mantel charakterisiert ist. Die Gradientenfaser ist ein LWL mit einem Gradientenprofl, das über der Querschnittsfäche eines LWL stetig ist. |
| Multimode-Lichtfaser (Faseroptik): |
Eine Lichtfaser (auch: Mehrmodenfaser), die mehrere Moden überträgt. |
| Nahes Infrarot: |
Der Teil des infraroten elektromagnetischen Spektrums in der Nähe sichtbarer Wellenlängen, im Bereich von 700 bis 1500/2000 nm. |
| Nano: |
Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung eines (1) Billionstels (10-9). |
| Nennbetriebsspannung |
Spannung, die ständig an ein elektrisches Bauteil angelegt werden kann. |
| Nennbetriebstemperatur: |
Die maximale Temperatur, bei der ein Material im Dauerbetrieb verwendet werden kann, ohne dass es zu einem Verlust an Grundeigenschaften kommt. |
| Nennlast |
Maximale Spannung bzw. maximaler Strom, die bzw. den ein Abschluß dauernd führen kann. |
| Nennspannung |
Geeigneter gerundeter Wert einer Spannung zur Bezeichnung eines Bauelementes. |
| Nennstrom |
effektivwert des Stromes, der im Bereich der Prüfklasse unter Einschluß der Eigenerwärmung dauernd durch jede der gleichzeitig bestehenden Verbindungen fießen darf. Siehe Grenztemperatur. |
| Nennstromstärke: |
Der maximale kontinuierliche elektrische Stromfuss, der für einen bestimmten Leiter in einer bestimmten Situation empfohlen wird. Ausgedrückt in Ampere (AMP oder AMPS). |
| Nenntemperatur |
Höchsttemperatur, bei der ein Bauteil längere Zeit arbeitet und nur akzeptable Veränderungen seiner Eigenschaften erfährt. |
| Nennwert |
Mittlerer Wert des Toleranzbereichs bzw. Wert ohne Toleranz. |
| NF-Steckverbinder |
Nach Festlegung der International Electrotechnical Commission (IEC) sind Niederfrequenz-Steckverbinder für den Einsatz bei Frequenzen unter 4 MHz geeignet. |
| Nichtwiederanschließbarer Steckverbinder |
Steckverbinder, der so aufgebaut ist, daß die flexible Leitung nicht vom Steckverbinder getrennt werden kann, ohne daß sie für eine Weiterverwendung unbrauchbar wird. |
| Nocke: |
Ein kurzer Stift oder Vorsprung, der in einen entsprechenden Schlitz oder eine Kerbe greift, um zwei Teile sicher zu führen oder auszurichten, wenn sie zusammengefügt werden. Wird im Allgemeinen an Steckverbindern mit rundem Außenkörper verwendet, um Verwechselungen und falsche Polungen zu verhindern. |
| Null-Kraft-Steckverbinder |
Steckverbinder, bei dem während des Steck- bzw. Ziehvorganges keine Steck- und Ziehkräfte auftreten (Andruckverbinder). -> ZIF-Steckverbinder. |
| Obere Grenztemperatur |
Vom Hersteller festgelegte, maximal zulässige Temperatur, bei der ein Steckverbinder noch betrieben werden darf. Sie schließt die Erwärmung der Kontakte durch den Strom und die Umgebungstemperatur ein. |
| Oberfächenbedeckung |
Vollständigkeit der Oberfächenbedeckung einer darunterliegenden Kabelseele durch eine Befechtung. Berechnet in Prozent. |
| Oberfächenwiderstand |
Widerstand gegen den Stromfuß zwischen zwei Elektroden, die an die Oberfäche eines lsoliersystems angelegt werden. |
| OFT |
Prüfung der Canadian Standards Association zur Einschätzung der selbstlöschenden Eigenschaften eines Schrumpfschlauchs. |
| Ohm |
Einheit für den elektrischen Widerstand. |
| Ohmscher Widerstand |
s. Gleichstromwiderstand. |
| Optional Flame Test |
s. OFT. |
| Opto-elektrische Wandler |
Siehe Empfänger, optischer |
| O-Ring: |
Ein Elastomer-Dichtring, der eine Abdichtung gegen Feuchtigkeit ermöglicht und einen kreisförmigen Querschnitt hat. Siehe Gummi. |
| Oxidation: |
Oxidation kann als einfache Aufnahme von Sauerstoff durch ein Metall angesehen werden, z.B. die Aufnahme von Luftsauerstoff durch Eisen, wodurch der uns vertraute Rost entsteht. Siehe Korrosion. |
| PCN |
s. RPN. |
| PCS-Fasern (Plastic Clad Silica) (Faseroptik): |
Eine Faserstruktur, bei der der Mantel, der den Kern umgibt, aus einem weichen Kunststoff besteht. Auch bezeichnet als Plastic-Clad-Quarz-Fasern). |
| Periode: |
Der volle Wechsel, einschließlich der Umkehrung des Stromfusses, von Wechselstrom. |
| Phosphorbronze: |
Diese widerstandsfähige und relativ harte Legierung dient zur Herstellung von Metallteilen und Federn. Phosphorbronze ist korrosionsbeständig. |
| Photon: |
Ein Quant des elektromagnetischen Strahlungsfeldes, eine Einheit des Lichts. Licht kann als Serie von Photonen angesehen werden. |
| Physikalischer Kontakt (Faseroptik): |
Abgekürzt PC (Physical Contact). Ein Designmerkmal von faseroptischen Steckverbindern, bei denen die zusammengefügten Kontaktfächen durch Federn unter Druck in Kontakt gehalten werden, wodurch geringere Verluste entstehen. |
| Pico oder Piko: |
Eine numerische Vorsatzsilbe, die ein Millionstel von einem Millionstel bedeutet (10-12). |
| Plastische Verformung |
Durch Druckeinwirkung entstandene dauerhafte Änderung der Abmessungen. |
| Platte |
Seitlich oder frontal montierte Platte (meist aus Metall) eines Gerätes, auf die die Steckverbinder montiert werden. |
| Plattenmontage |
Fixierung einer Steckverbinderhälfte auf einer Leiterplatte, einer Frontplatte oder einem Rahmen. Meist wird die Buchse fest montiert, und der Stecker ist abziehbar. |
| Plattierung: |
Die Aufage einer dünnen Edelmetallschicht auf Metallkomponenten, um die Leitfähigkeit zu verbessern, die Lötfähigkeit zu erleichtern oder Rost/Korrosion zu verhindern. |
| Polarisation |
Vorrichtung an Bauelementen, die unkorrektes Zusammenfügen verhindert. |
| Polbild (Stecker) |
Anordnung von Kontakten, um eine falsche Verbindung zwischen nicht zusammenpassenden Steckern und Buchsen zu vermeiden. |
| Polierung (Faseroptik): |
Der Vorgang des Glättens der Faserenden, um eine „optisch glatte“ Oberfäche zu erzielen – im Allgemeinen unter Verwendung von Schleifmitteln. Optisch glatte Flächen erlauben die maximale übertragung von Licht zwischen den Fasern und Anschlüssen und verringern die Kopplungsdämpfung. |
| Polyamid |
Durch Reaktion eines Diamins mit einem Diazid gebildetes Polymer. Nylons sind kommerzielle Polyamide, die sich durch Festigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und einen deutlich begrenzten Schmelzpunkt auszeichnen. |
| Polyethylen: |
Ein thermoplastischer Kunststoff (Thermoplast), der Zähigkeit, Flexibilität bei niedrigen Temperaturen, Chemikalien- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, Verarbeitbarkeit und einen relativ geringen Preis verbindet. |
| Polymer |
Werkstoff mit hohem Molekulargewicht, entstanden durch die chemische Verbindung von Monomeren. |
| Polyolefn |
Familie von Polymeren (wie z.B. Polyethylen und Polypropylen) aus Olefnmonomeren. |
| Polytetrafuorethylen (PTFE): |
Dies ist die thermisch stabilste und chemikalienbeständigste kohlenstoffhaltige Isolationsverbindung von allen. Sie ist unempfndlich gegen Sonnenlicht, Feuchtigkeit und praktisch alle Chemikalien. Der Temperaturbereich beträgt -90° bis +250° C, und die elektrischen Eigenschaften sind sehr konstant innerhalb dieses Bereichs und eines breiten Frequenzspektrums. |
| Poren: |
Kleine Löcher, die an der Oberfäche von Lötstellen zu sehen sind und im Allgemeinen darauf hinweisen, dass sich ein größerer Hohlraum in der Lötverbindung befndet. Entstehen in der Regel durch Gase beim Erstarren, die auf das Vorhandensein von Wasser und Salz zurückzuführen sind. Manchmal auch als Blasen bezeichnet. |
| Primärisolierung |
Innenschicht einer doppelwandigen Isolierung. Direkt auf den Leiter aufgebrachte Isolierung. |
| Prüfspannung |
Spannung, der ein Steckverbinder oder eine Steckvorrichtung (siehe Steckvorrichtung) bei vorgegebenen Bedingungen ohne Durchschlag oder Überschlag widersteht. Die Prüfspannung liegt über der Nennspannung (siehe Nennspannung), sie dient zum Nachweis des Isoliervermögens des Steckverbinders. |
| Prüfspannung |
Prüfspannung für Leitungen, Kabel oder Isolierungen. |
| Prüfspannung |
Spannung, der ein Steckverbinder oder eine -> Steckvorrichtung bei vorgegebenen Bedingungen ohne Durchschlag oder Überschlag widersteht. Die Prüfspannung liegt über der -> Nennspannung, sie dient zum Nachweis des Isoliervermögens des Steckverbinders. |
| PTFE: |
Abkürzung von Polytetrafuorethylen, allgemein bekannt als Teflon. |
| Pull-of Kupplung |
-> Kupplungsarten |
| PVC (Polyvinylchlorid) |
Als Isolierung verwendeter Polymerverbundstoff. |
| PVDF |
Polyvinylidenfuorid. |
| Quadrax: |
Eine Abkürzung von „quadraxial“, ein konzentrisches Kabel, das einen Innenleiter, zwei Zwischenleiter und eine äußere Abschirmung enthält, die alle durch Isolierungen getrennt sind. |
| Qualitätslenkung |
Überwachung, Messung und Steuerung der Eigenschaften der Werkstoffe, Bauteile oder Produkte im Hinblick auf die dokumentierten Spezifkationen. |
| Qualitätssicherung |
Systematische, geplante und dokumentierte Abläufe mit dem Ziel der Erfüllung der Produktspezifkation. |
| Quetschhülse: |
Ein kurzes Röhrchen, dass dazu dient, lötfreie Verbindungen an abgeschirmten Kabeln oder Koaxialkabeln herzustellen. In der Faseroptik eine Hülse mit einem mittigen Loch, das die Faser in einem Steckverbinder hält. |
| RA |
Kolophonium-aktiviertes Flußmittel. |
| Radiofrequenz (RF) bzw. Hochfrequenz: |
Ein technisch breiter Frequenzbereich von ca. 25 kHz bis 100 GHz. Der Begrif wird jedoch meistens benutzt, um das untere Frequenzband zu defnieren, das für Radiosendesignale (einschließlich Fernsehsende¬signalen) verwendet wird und von ca. 500 kHz bis zu ein paar hundert Megahertz reicht. |
| Rastermaß |
Das Rastermaß nach DIN 40801 ist der Abstand zweier benachbarter Rasterlinien, auf denen Kontakte, Befestigungsbohrungen u.a. liegen. Übliche Rastermaße sind bei gedruckten Schaltungen 2,54 mm (0.1“), 1,27 mm (0.05“), und 0,635 mm (0,025“) bzw. hartmetrische Maße wie 2,5 mm, 2,0 mm, 1,25 mm, 1,0 mm und 0,5 mm. |
| Rechteckiger Steckverbinder |
Vorwiegend rechteckiger Steckverbinder mit vorwiegend rechteckiger Form des Steckgesichts. |
| Reflexionsfaktor |
Der Reflexionsfaktor ist der Quotient aus dem Betrag der Spannung der rücklaufenden Welle und dem Betrag der Spannung der hinlaufenden Welle bei Koaxialleitungen. |
| Reflexionsverluste (Faseroptik): |
Energie, die in Richtung einer Signalquelle zurückreffektiert wird. Die Reflexionen treten auf, weil das Signal auf eine Unregelmäßigkeit in der Abschirmung oder innerhalb des Leiters trift. |
| Reißdehnung |
Endgültige Dehnung oder Dehnung bei Bruch. Als Prozentzahl der ursprünglichen Länge angegeben. |
| Reißfestigkeit |
Prüfung zur Ermittlung der Reißfestigkeit eines Isolierstoffes, bei welcher der Prüfing normalerweise für eine bestimmte Dauer bestimmten thermischen Bedingungen oder einer programmierten Reihe von Bedingungen ausgesetzt wird. |
| Relative Dielektrizitätskonstante |
s. Dielektrizitätskonstante. |
| RG/U: |
Abkürzung für Radio Guide, Universal. RG ist die militärische Bezeichnung für Koaxialkabel. |
| RK-Spezifkationen |
Spezifkationen zur Beschreibung der Eigenschaften von Standardprodukten. |
| RMA Fluß |
Qualifkationen und Kriterien für die Annahmeprüfung sind in den RK-Spezifkationen enthalten. RK-Spezifkationen werden von der Spezifkationsgruppe herausgegeben und kontrolliert. |
| RMS: |
Kolophonium-leicht aktiviertes Flußmittel. |
| RPN (Raychem Product Number - Raychem-Bestellbe- |
Abkürzung für „root-mean-square“ . Wenn der Begrif auf Wechsel¬spannung und -strom angewandt wird, ist damit der effektivwert gemeint |
| zeichnung) |
Zehnstellige Zahl, z. B. 123456-4-001, die jedem Standardprodukt und jedem Produkt nach Sonderfertigungsauftrag zugeordnet wird. Die ersten sechs Ziffern stellen die Produktkontrollnummer (Product Control Number, PCN) dar, gefolgt von einem einstelligen MOD-Code und einem dreistelligen Sufx. S. auch MOD-Code und SMO. |
| Rückfussdämpfung: |
Ein Maß für den Prozentsatz der ankommenden Leistung, die in die übertragungsleitung zurückreffektiert wird. Die Rückfussdämpfung ist der Prozentsatz der reffektierten Leistung, ausgedrückt in einem dB-Wert. |
| Rückseitig lösbare Kontakte |
Steckerkontakte, die von der Rückseite (Kabelseite) des Steckers gelöst werden. Dazu greift man mit dem Ausbauwerkzeug den Kontakt von der Rückseite und zieht ihn aus der Kontakthalterung heraus. |
| Rückstrahlung (Faseroptik): |
Ein Maß für den Prozentsatz an Energie, der durch Unregelmäßigkeiten in einer Lichtfaserleitung zurückgestrahlt wird. Wird in dB ausgedrückt. |
| Rückverfolgbarkeit |
Fähigkeit, die Geschichte, Anwendung oder Position eines Teils und ähnlicher Teile durch Kennzeichnung zurückzuverfolgen. Die Losnummer/Fertigungsauftragsnummer (MO) oder SMO-Nummer zur Kennzeichnung von Teilen oder Teilegruppen läßt sich bis zu Prüfungs- und Einkaufsaufzeichnungen zurückverfolgen. |
| Rundsteckverbinder |
Steckverbinder mit vorwiegend zylindrischer Form und rundem Steckgesicht. |
| SCD (Specifcation Control Drawing – Spezifkations-kontrollzeichnung) |
Zeichnung zur Defnition der Konfgurations- und Werkstoffparameter. Von der Spezifkationsgruppe herausgegeben und kontrolliert, werden für Thermoft-Produkte häufg SCDs in Verbindung mit RK-Spezifkationen verwendet. |
| Schaltdrähte und Schaltkabel |
Leitung und Kabel zur Verbindung verschiedener Teile in elektronischen Baugruppen. |
| Schaltkreis |
Verbindung einer Reihe elektrischer Elemente oder Bauteile zu einer gewünschten Funktionseinheit. |
| Schaltleistung |
Die Schaltleistung einer -> Steckvorrichtung ist die Leistung (Strom), die die Steckvorrichtung unter festgelegten Bedingungen schalten kann. |
| Schirmdämpfung |
Verhältnis von empfangendem zu ausgesendetem Signal. |
| Schirmklemme |
Zugentlastungsklemme (siehe Zugentlastungsklemme) zum Anschluß des Schirmgefechtes einer Leitung. |
| Schirmwirkung |
Verminderung der Feldstärke durch eine eingesetzte Metallbarriere zwischen Quelle und Ziel elektromagnetischer Energie. |
| Schlaglänge |
Bezieht sich auf die Verseillänge. Die Schlaglänge wird ermittelt, indem der Seelendurchmesser mit einem Faktor multipliziert wird. |
| Schlagrichtung |
Richtung, in der Drähte oder Kabelelemente über das Kabel vom Betrachter weg verlaufen. Als Rechts- oder Linksdrall bezeichnet. Bezieht sich auch auf die Verseilrichtung. |
| Schlauch: |
Eine Röhre aus stranggepresstem, nicht unterstütztem Material. |
| Schmelz-/Fließindex |
Maß für das Fließen von Thermoplasten unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen, angegeben in Gramm pro Zeiteinheit. |
| Schmelzpunkt |
Temperatur, ab der kristalline stoffe schmelzen, d.h. ab der ihre Kristalle frei beweglich werden. |
| Schneidklemme |
Anschlußstück zur Aufnahme eines Drahtes zum Zweck der Herstellung einer -> Schneidklemmverbindung. |
| Schneidklemmverbindung(nach IEC 60352-3 und IEC 60352-4 |
DIN EN 60352-3 und DIN EN 60352-4) |
| Schnellentkupplung |
-> Kupplungsarten |
| Schnelltrennsystem: |
Ein Steckergehäusetyp, der ein schnelles Verriegeln und Entriegeln der beiden Steckerverbinderhälften erlaubt. |
| Schnellverbindungsstecker |
Typ eines Steckergehäuses, mit dem sich eine Steckerverbindung leicht herstellen und lösen läßt. |
| Schräge |
Nicht gerades Ende eines Schrumpfschlauchs nach der Schrumpfung. |
| Schraubkopplung: |
Eine Vorrichtung zur Verkopplung von zusammengehörigen Steckverbindern, die so funktioniert, dass das Innengewinde einer überwurfmutter auf das Außengewinde eines Buchsengehäuses geschraubt wird. |
| Schraubkupplung |
Siehe Kupplungsarten. |
| Schraubverbindungen |
Bei der Schraubverbindung wird der abisolierte Leiter mit einer Schraube am Kontaktteil des Steckverbinders festgeklemmt. Diese Klemmschraube kann sowohl in der Längsachse (Axialschraubklemme) des Leiters als auch quer zum Leiter wirken und läßt sich einfach lösen. |
| Schrumpftemperatur |
Mittelwert der Schrumpfungs-/Temperaturkurve eines Wärmeschrumpfteils, ungefähr der Schmelzpunkt des Polymers. |
| Schrumpfung (Wärmeschrumpfteile) |
Aktivierung des Formerinnerungsvermögens (normalerweise mit Hilfe von Wärme), damit ein Schlauch oder Formteil wieder die ursprüngliche Größe annimmt. |
| Schrumpfverhältnis |
Verhältnis der Abmessung im expandierten Zustand (bei Lieferung) zur Abmessung nach Schrumpfung (nach der Wärmeeinwirkung). |
| Schutzart (Schutzgrad) |
Umfang des Schutzes durch ein Gehäuse gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen, gegen Eindringen von festen Fremdkörpern und/oder gegen Eindringen von Wasser, nachgewiesen durch genormte Prüfverfahren. |
| Schutzisolierter Steckverbinder(Klasse II |
Steckverbinder, bei dem der Schutz gegen unbeabsichtigte Berührung durch Anwendung der doppelten oder verstärkten Isolierung sichergestellt wird. |
| Seele |
1. Kabel/Leitungskomponenten oder Kabel/Leitungsbündel auf die zusätzlich Abschirmung oder Mäntel aufgebracht werden. 2. Innenwand eines doppelwandigen Wärmeschrumpfschlauches. |
| Seele/Kern: |
(1) Bei Kabeln ein Begrif, der dazu benutzt wird, um eine Komponente oder eine Gruppe von Komponenten zu bezeichnen, die von anderen Materialien umhüllt sind, wie z.B. zusätzlichen Komponenten, Abschirmung, Mantel oder Bewehrung |
| Sekantenmodul |
Maß für die Steifgkeit eines Werkstoffes. Steiferer Werkstoff hat ein höheres Sekantenmodul. Genauer ausgedrückt, ist das Sekantenmodul das Verhältnis der Spannung (Nennwert) zur entsprechenden Dehnung an jedem beliebigen Punkt des Spannungs-Dehnungsdiagramms. Es wird in Kraft pro Flächeneinheit (kg pro cm2 oder Ibs/inch2) zusammen mit der spezifzierten Spannung oder Dehnung angegeben. |
| Sendeempfänger: |
Ein Gerät, das sowohl senden als auch empfangen kann. |
| Sender, optischer |
Baugruppe zum Umwandeln elektrischer Signale in optische. Sie besteht aus einer Sendediode (Laserdiode oder Lumineszenzdiode) mit Anschlußfaser, Stecker und Treiberverstärker sowie weiteren elektronischen Schaltungen. Die Hauptbestandteile des Senders werden meist (soweit möglich) zu einer kompakten Untereinheit, dem Sendemodul, zusammengefaßt. |
| Shore |
Skala für den Härtevergleich. Höhere Shore-Werte bedeuten härtere Werkstoffe. Die Härte eines Polymers wird beispielsweise mit Shore A oder Shore D angegeben, wobei D für das härtere Polymer steht. |
| SI: |
Das „Standard International“-System metrischer Maßeinheiten. |
| Signalkabel |
Kabel, das für einen Stromfuß von unter 12 A pro Leiter ausgelegt ist. |
| Simplex-Kabel (Faseroptik): |
Ein Kabel aus einer einzigen Lichtfaser. |
| Singlemode bzw. Monomode-Lichtfaser (Faseroptik): |
Abgekürzt als SMF (Single Mode Fiber). Eine Lichtfaser, die einen kleinen Kerndurchmesser hat (ca. 9 Mikron), dessen Mantel eine Brechzahl aufweist, die sehr nahe an derjenigen des Kerns liegt. überträgt Licht mit einem einzigen Schwingungstyp (Mode), der in einem engen Winkel eintritt, aber über sehr breite Bandbreiten überträgt. |
| Smart Card Connector |
Kontaktiereinrichtung zum Kontaktieren von Chipkarten. |
| SMD-Technik |
Technik zum Auföten oberfächenmontierbarer Bauelemente (engl. Surface Mounted Devices) auf Leiterplatte ohne Verwendung von Bohrungen. |
| SMO (Special Manufacturing Order- Fertigungssonderauftrag) |
Auftrag, um die Fertigungsmöglichkeiten für neue oder geänderte, kundenspezifsche Konstruktionen zu bewerten und Entwicklungsmuster möglicher Kundenprodukte zu liefern. SMO-Produkte unterscheiden sich von Standardprodukten. Mögliche neue Produkte werden normalerweise mindestens dreimal als SMO-Produkte gefahren, bevor sie für die Fertigung als Standardprodukt in Frage kommen. |
| SMPTE: |
Ein Akronym für „Society of Motion Picture & Television Engineers“ (Gesellschaft der Film- und Fernsehtechniker), eine Standard-Organisation in den USA. |
| Spannung |
Ausdruck, der am häufgsten für elektromotorische Kraft, Potential, Potentialdifferenz oder Spannungsabfall verwendet wird, um den elektrischen Druck zwischen zwei Punkten zu bezeichnen. Die Spannung erzeugt einen Strom, wenn der Stromkreis zwischen diesen beiden Punkten geschlossen ist. |
| Spannungsabfall |
Spannungsverlust durch eine Verbindung oder Leiter. |
| Spannungsdurchschlagprüfung: |
Ein Test, um die maximale Spannung durch einen isolierten Drahtleiter zu ermitteln, bevor es zu einer Ableitung (auch: überschlag) von elektrischem Strom durch die Isolierung kommt. |
| Spannungsfestigkeit |
Maß für das Isoliervermögen eines Dielektrikums. Normalerweise in kV/cm ausgedrückt. |
| SPC |
Silberbeschichtetes Kupfer |
| SPC (Statistical Process Control - statistische Prozeßsteuerung) |
Anwendung statistischer Methoden wie z. B. Prüfkarten zur Analyse eines Verfahrens oder seiner Leistung, um mit geeigneten Maßnahmen das Verfahren zu kontrollieren und zu verbessern. |
| Spezifscher elektrischer Widerstand |
Kehrwert des Leitwerts |
| Spindelverriegelung |
Verriegelung (siehe Verriegelung) von zwei Hälften eines Steckverbinderpaares durch eine oder mehrere Schrauben, die meist mit einer Rifelung oder einem Knebel zur Erleichterung der Betätigung versehen sind. |
| Spleiß |
Leiterverbindung mit guter mechanischer Festigkeit und Leitfähigkeit |
| Spleißverbindung |
Feste Verbindung von zwei Lichtwellenleitern, die durch Verschmelzen (Schmelzspleiß) oder durch Verkleben (Klebespleiß) der Enden entsteht. |
| Staubschutzabdeckung |
s. Steckerschutz. |
| Steck- oder Ziehkraft |
Kraft, die ohne Einfuß einer Kupplungs- oder Verriegelungsvorrichtung erforderlich ist, steckbare Bauelemente vollständig zu stecken oder zu ziehen. Prüfung nach IEC 60512-7, Prüfung 13b |
| Steck- und Trennkraft: |
Die Kraft, die nötig ist, um die Kontaktelemente in Steckverbindungen zusammenzustecken oder voneinander zu trennen. Siehe „Kontaktdruck.“ |
| Stecker: |
Der Teil von zwei zusammengehörigen Hälften eines Steckverbinders, der frei beweglich ist, wenn er nicht an der anderen zugehörigen Hälfte befestigt ist. Der Stecker wird normalerweise als der männliche Teil des Steckverbinders angesehen. Der Stecker kann auch weibliche Kontakte haben, wenn er das „freibewegliche“ Element ist. |
| Steckeranschluß |
Elektrischer Anschluß, der an das freie Ende eines Leiters, einer Leitung, eines Kabels oder Leitungsbündels angeschlossen und in eine Buchse gesteckt wird. |
| Steckerklassen |
Einteilungsklassen nach Form, Funktion und kleinster Kontaktgröße einer Steckerserie. |
| Steckerschutz |
Speziell für das Verbindungsende des Steckers konstruiertes Bauteil zum Schutz gegen mechanische Einfüsse und/oder Umwelteinfüsse. Auch als Staubschutzabdeckung bezeichnet. |
| Steckhülse |
Kontaktelement, bei dem die Verbindung durch axiale Kraft hergestellt (Aufschieben) und die Trennung (Abziehen) durch Reibung begrenzt wird, z.B. für Flachsteckverbinder DIN 46244 und DIN 46247. |
| Steckverbinder |
Ein Bauelement, das es gestattet, elektrische Leiter anzuschließen, und dazu bestimmt ist, mit einem passenden Gegenstück Verbindungen herzustellen und/oder zu trennen. Steckverbinder sind Betriebsmittel, die bei bestimmungsgemäßer Verwendung (unter elektrischer Spannung) nicht gesteckt oder getrennt werden dürfen (im Gegensatz zur Steckvorrichtung (siehe Steckvorrichtung)). Nach der Befestigung (siehe Befestigung) werden freie und feste Steckverbinder unterschieden. Der Steckverbinder besteht aus dem Steckverbindergehäuse und den Kontaktelementen. Das Steckverbindergehäuse enthält den Kontaktträger (siehe Kontaktträger) und ggf. die Kontakthalterung (siehe Kontakthalterung). |
| Steckverbinder, gütebestätigter |
Steckverbinder, der gemäß Gütebestätigungs-Spezifkation gefertigt und geprüft ist. Solche Steckverbinder werden insbesondere im kommerziellen, militärischen oder Raumfahrtbereich eingesetzt. |
| Steckverbinder, kontaktgeschützter |
Steckverbinder, dessen Kontakte (männlich oder weiblich) gegen das schaufelartige Eintauchen des vorderen Gehäuserandes des Gegensteckers berührungssicher angeordnet sind. |
| Steckverbinderart |
Defnierte Ausführung des Steckverbinders innerhalb einer -> Steckverbinderfamilie. -> Bauart. |
| Steckverbinderfamilie |
Zu einer Steckverbinderfamilie gehören Steckverbinder mit gleichartigen Eigenschaften. Die Anschlußmaße sind in der Bauart-Norm enthalten. Als Steckverbinderfamilie bezeichnet man auch Steckverbinder, die gleichartig ausgeführt sind und auf dem gleichen Konstruktionsprinzip beruhen, die jedoch in einer Anzahl verschiedener Größen festgelegt sind. |
| Steckverbinder-Gehäuse |
Teil des Steckverbinders, in welchem Kontakteinsatz und Kontakte montiert werden. |
| Steckverbindung |
Eine elektrische Steckverbindung besteht aus zwei -> Steckverbindern, d.h. aus mindestens zwei Kontaktelementen. Alle weiteren Komponenten wie Gehäuse, Kontaktträger, Kontakthalteurng usw. erfüllen sekundäre Funktionen. |
| Steckvorrichtung |
Betriebsmittel, die bei bestimmungsgemäßer Verwendung unter elektrischer Spannung oder Last gesteckt oder getrennt werden dürfen (im Gegensatz zu Steckverbindern (siehe Steckverbinder)). Der Schutzleiterkontakt muß während des Steckens vor- und während des Trennens nacheilen Voreilender Kontakt (siehe Voreilender Kontakt). |
| Steckzyklen |
Mechanisches Betätigen von Steckverbinder (siehe Steckverbinder) und Steckvorrichtungen (siehe Steckvorrichtungen) durch Stecken und Ziehen. Ein Steckzyklus besteht aus je einem Steck- und Ziehvorgang. |
| Stehspannung |
Prüfspannung, die ein elektrischer Steckverbinder eine Minute lang aushält, ohne daß es zum Durchschlag kommt, wenn die Spannung zwischen Leitern und Erdungsvorrichtungen des Steckers in verschiedenen Kombinationen angelegt wird. |
| Stehwellenverhältnis |
Maß für die Gleichmäßigkeit der Impedanz in einer Übertragungsleitung oder die Güte der Impedanzanpassung zwischen einer Leitung und der Spannungsquelle oder Last. |
| Stehwellenverhältnis (Voltage Standing Wave Ratio - VSWR): |
Das Verhältnis der maximalen effektivspannung zur Mindest-effektivspannung, gemessen entlang einer nicht richtig eingestellten Hochfrequenzübertragungsleitung. |
| Stiftkontakt: |
Ein männlicher Kontakt, normalerweise darauf ausgelegt, in eine Buchse oder einen weiblichen Kontakt eingesteckt zu werden. Befndet sich normalerweise an der stromgebenden Seite und wird mit der nicht stromführenden („toten“) Seite verbunden. |
| Stirnkontakt-Steckverbinder |
Die Verbindung wird durch nicht ineinandergreifende elektrische Kontakte hergestellt und durch axiale Kraft aufrechterhalten. |
| Strahlenvernetzung |
Verfahren zur Polymervernetzung, durch das nichtfießende Werkstoffe entstehen. (Die meisten Raychem-Produkte sind strahlenvernetzt, wobei ein Elektronenstrahl die ionisierende Strahlung bildet). |
| Strahlung |
Absichtlich herbeigeführte Übertragung energiereicher Elektronen auf Isolierungen mit dem Ziel der positiven Veränderung der Molekularstruktur durch Vernetzung. |
| Strom |
Bewegung oder Fluß von Elektronen. Auch: Maß für den Elektronenfuß, in Ampere (A) ausgedrückt. |
| Strombelastbarkeit |
Bemessungsstrom, Kontaktgröße |
| Stromstärke (I): |
Die Stärke, in der elektrischer Strom übertragen wird, normalerweise in Ampere ausgedrückt. |
| Stromverlust |
Stromverlust durch eine Verbindung oder einen Ableiter. |
| Stufenindexlichtfaser (Faseroptik): |
Eine Multimode-Lichtfaser, die aus einem Kern mit gleichmäßiger Brechzahl besteht, der von einem Mantel mit leicht niedrigerer Brechzahl umgeben ist. Nimmt Lichtstrahlen über einen breiteren Winkel auf, hat jedoch eine kleinere Bandbreite als Monomode-Lichtfaser. Siehe auch Gradientenindexfaser und Monomode-Faser. |
| Substrat |
Material wie z. B. eine Leitung, ein Anschluß oder ein Dorn, über die/das ein Verbindungsteil angebracht wird. |
| Synchronisierung |
Anordnung von Steckermufen, Hebeschrauben, Polarisationsstiften, Buchsen, Paßstiften und Führungen oder Gehäusekonfgurationen zur Vermeidung falscher Steckerpaarungen (s. auch Polarisierung). |
| TC |
Verzinntes Kupfer |
| Temperaturnennwert |
Höchsttemperatur, bei der der Isolierstoff im Dauerbetrieb verwendet werden kann, ohne seine grundlegenden Eigenschaften zu verlieren. Normalerweise zeitabhängig. |
| Tempern (Glühen): |
Vorgang der Erhitzung auf eine geeignete Temperatur und deren Aufrechterhaltung über eine bestimmte Zeitdauer, wonach mit einer bestimmten Rate die Abkühlung erfolgt, um z.B. die Härte zu verringern, die Bearbeitbarkeit zu verbessern, die Kaltbearbeitung zu erleichtern, eine bestimmte Mikrostruktur zu erzeugen oder gewünschte physikalische, mechanische oder andere Eigenschaften zu erhalten. |
| Thermische Belastbarkeit |
Wirkung von Wärme oder Kälte, die so eingesetzt wird, daß in einem bestimmten Werkstoff oder einer Werkstoffkombination eine ungleichmäßige Wärmeausdehnung bzw. ein Zusammenziehen erfolgt. Bei elektrischen Abschlüssen kann dieses dazu führen, daß Einsätze und anderes Isoliermaterial vom Metall abgezogen werden. |
| Thermische Wechselprüfung |
Wirkung von schnell wechselnden hohen und tiefen Temperaturen, so daß in einem bestimmten Werkstoff oder einer Werkstoffkombination eine ungleichmäßige Wärmeausdehnung bzw. ein Zusammenziehen erfolgt. Das Ergebnis sind Spannungsrisse oder -brüche im Werkstoff. |
| Thermochromanzeige |
Spezieller Verbundwerkstoff, der sich verfärbt, sobald die richtige Benetzungstemperatur in der Lötverbindung erreicht ist. |
| Thermoplast |
Kunststoff, der bei Erwärmung weich (schmilzt und fießt) und beim Abkühlen fest wird. Kunststofftyp, der sich ohne Änderung seiner Eigenschaften mehrmals wieder einschmelzen läßt. Nylon, Lexan von GE und einige PVC-Typen sind nach dem Formen elastisch. |
| Toleranz |
Gesamtwert, um die eine Größe vom Nennwert abweichen darf. D.h.: Die Hälfte der algebraischen differenz zwischen Höchst- und Mindestwert. |
| Totalreflexion (Faseroptik): |
Das Phänomen, dass die Lichtstrahlen an der Kern/Mantel-Grenzfäche einer Lichtfaser reffektiert werden, wodurch eine übertragung in Längsrichtung der Lichtfaser möglich ist. Tritt ein, wenn der Einfallwinkel kleiner ist als der kritische Winkel. |
| Triaxial: |
Bezieht sich auf ein Kabel mit drei Leitern, wobei ein Leiter in der Mitte, ein zweiter ringförmiger Leiter konzentrisch um den ersten und eine dritte ringörmige Leiterabschirmung wiederum konzentrisch um den zweiten Leiter angeordnet und gegeneinander abgeschirmt sind, normalerweise durch Isolierung. |
| Triaxiales Kabel |
Konzentrisch aufgebautes Kabel mit gemeinsamer Achse, bestehend aus einem Mittelstecker, erster und zweiter Abschirmung, die alle gegeneinander isoliert sind. |
| Überspannungskategorie |
Zuordnung eines elektrischen Betriebsmittels zu der zu erwartenden Überspannung. Es werden Überspannungskategorie I |
| Übersprechen |
Durch Energieübertragung verursachte Signalinterferenz zwischen benachbarten Leitern. |
| übertragung: |
Der Transport von elektrischer Energie von einem Ort zum anderen durch Leitungen oder Strahlung oder Induktionsfelder. |
| Übertragungskabel |
Mindestens zwei Übertragungsleitungen. Bei fachem Aufbau auch als faches Übertragungskabel bezeichnet im Unterschied zu runden Kabeln wie z.B. einem ummantelten Koaxialkabel (s. auch Übertragungsleitung). |
| Übertragungsleitung |
Signalstromkreis mit kontrollierten elektrischen Eigenschaften für die Übertragung hochfrequenter Signale mit schmalem Impuls. |
| Überwurfmutter |
Schraubring an einer Hälfte eines zweiteiligen Mehrkontaktsteckers, mit der beide Hälften zusammengefügt bzw. getrennt werden. |
| UG: |
Diese beiden Buchstaben stehen vor der Nummer auf Steckverbindern für Koaxialkabel und bedeuten „Universal Government“. |
| UKMS (Manufacturing Specifcation Fertigungsspezifkation) |
Gruppe von Prozeßanweisungen bei der Herstellung von Schrumpfschlauchprodukten, Kundenlogistik, Produktleitung oder Fertigungstechnik initiieren die UKMS, die Fertigungstechnik kontrolliert sie. Das Produktdesign und die Qualitätsparameter werden von der Produktentwicklung und Qualitätssicherung an die Fertigungstechnik geliefert. Normalerweise gehen einer UKMS erfolgreiche Probeläufe eines neuen Produktes oder einer Konstruktion voraus (s. SMO). Als internes Raychem-Dokument ist die UKMS nicht für Kunden erhältlich. |
| UL: |
Genehmigungszeichen, das von „Underwriters Laboratories, Inc“ erteilt wird (Prüfaboratorium der Versicherungsunternehmen, New York) . |
| Ultraviolett (Faseroptik): |
Ein Bereich der elektromagnetischen Wellen im nicht sichtbaren Spektrum, mit Wellenlängen von 10 bis 400 nm (kürzer als sichtbares Licht). |
| Ummantelung: |
Eine äußere, nicht aus Metall bestehende Schutzhülle an einem isolierten Drahtleiter oder Kabel. |
| Umweltbedingungen |
Oberbegrif für Umwelteinfüsse, die auf die Steckverbinder wirken: Temperatur, Luftfeuchte, Betauung, Luftverschmutzung usw. ‚- Ein umweltbeständiger Steckverbinder ist gegen hohe Feuchtigkeit, Übertemperatur oder Verunreinigung geschützt. ‚- Steckverbinder sind tauchfest, wenn sie dem Eintauchen in eine vorgeschriebene Wassertiefe standhalten. ‚- Feuerfeste Steckverbinder sind unter festgelegten Bedingungen kurzzeitig fammbeständig. ‚- Gasdichte Steckverbinder haben eine Dichtung für eine festgelegte Gasdichtheit. |
| Unterbrechung |
Unterbrochene Verbindung oder Verlust einer bestimmten Eigenschaft der Verbindung. Auch vorübergehende Unterbrechung oder Strom- bzw. Spannungsschwankungen. |
| Untere Grenztemperatur |
Vom Hersteller festgelegte, minimal zulässige Temperatur, bei der ein Steckverbinder noch betrieben werden darf. |
| Unterlastungsgrad: |
Ein Faktor, der benutzt wird, um die Stromführungskapazität eines Leiters zu reduzieren, wenn er in anderen Umgebungen verwendet wird als die, für die dieser Wert ermittelt wurde. |
| Unverwechselbarkeit (Polarisation): |
Die Anordnung von zusammengehörigen Steckverbindern, sodass sie nur in einer Ausrichtung zusammengesteckt werden können. |
| Unverwechselbarkeits-Stift-, Nocken- oder Nut: |
Eine Vorrichtung, die in einem Steckverbinder vorgesehen ist, um die Unverwechselbarkeit zu gewährleisten. |
| UPC-Politur (Faseroptik): |
Ein Begrif, der ein bestimmtes Protokoll/Verfahren zum Polieren von optischen Kontaktfächen beschreibt, das die Rückfussdämpfung verbessert. |
| Verbindungsschlitz |
Die speziell geformte Öfnung in einer Schneidklemme, geeignet, die Isolierhülle eines Drahtes zu verdrängen und eine gasdichte Verbindung zwischen der Klemme und dem Leiter (den Leitern) des Drahtes sicherzustellen. |
| Verdrillte Doppelleitung: |
Ein zusammen verdrilltes Drahtleitungspaar, normalerweise Standard-Drahtkabel mit geringen übertragungsraten. |
| Vergießen |
Dauerhafte Versiegelung des kabelseitigen Steckerendes mit einer Masse, die warmausgehärtet ein Elastomer bildet, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern und/oder eine Zugentlastung herzustellen. |
| Verklebungstemperatur |
Temperatur, ab welcher der Kleber schmilzt und ausreichend fießt, um eine Adhäsionsverbindung zwischen Substraten herzustellen. |
| Verlust |
Als Wärme abgegebene elektrische Energie. |
| Verlustarmes Dielektrikum |
Isolierstoff mit relativ geringen dielektrischen Verlusten wie z. B. Polyethylen oder Tefon. |
| Verlustfaktor |
Produkt aus Leistungsfaktor und Dielektrizitätskonstante eines Isolierstoffes. |
| Vernetzung |
Herstellung von Verbindungen zwischen Molekülketten in einem Polymer durch Katalysatoren oder Elektronenbeschuß. Die Eigenschaften des entstehenden warmausgehärteten Werkstoffes werden dadurch meistens verbessert. |
| Verpackung |
Positionierung, Anschluß und Schutz von Bauteilen und Komponenten. |
| Verriegelung |
-> Drehverriegelung |
| Verschmutzungsgrad |
Zahlenwerte, der die zu erwartende Verschmutzung der Mikroumgebung angibt. Es werden Verschmutzungsgrade 1 |
| Verseilen |
Verseilen zweier oder mehrerer Adern zu einem Kabel einer Leitung. |
| Verseilen von Litzen |
Verfahren, bei dem einzelne Drähte zu einem Litzenleiter verseilt werden. Genauer ausgedrückt, mehrere miteinander in einer Richtung verseilte Drähte, bei denen die Verseilung in gleichmäßigen Abständen erfolgt. |
| Verseilmaschine |
Maschine, die Kabelbündel/Leitungsbündel aus Adern herstellt. |
| Versprödungstemperatur |
Temperatur, unterhalb derer ein Werkstoff spröde wird, oft im Kaltschlagversuch ermittelt. |
| Verzinnung: |
Beschichtung einer Klemme, Leitung oder von Bahnen eines Leiterbilds mit einer Zinn- oder Lötzinnlegierung, um die Lötbarkeit zu verbessern oder den Lötvorgang zu vereinfachen. |
| Verzögerungsleitung: |
Ein Kabel, das so konzipiert ist, dass es eine sehr geringe Fortpflanzungsgeschwindigkeit mit einer langen elektrischen Verzögerung der übertragenen Signale ermöglicht. |
| Verzweigung |
Stelle in einem Kabelbaum, an der eine Leitung oder ein Leitungsbündel abzweigt. Auch als Übergang bezeichnet. |
| Volt (V): |
Einheit der elektromotorischen Kraft. Die Potenzialdifferenz, die notwendig ist, um einen Strom von 1 Ampere durch eine Leitung mit einem Widerstand von 1 Ohm zu leiten. |
| Vorbehandlung |
Vorbehandlung der Oberfäche vor der Verklebung. |
| Voreilender Kontakt |
Erfordert der Schaltungsaufbau, daß aus Schutzgründen, z.B. für Schutzleiter, ein oder mehrere Kontakte eines Steckverbinders beim Stecken zuerst Kontakt herstellen oder beim Ziehen als letzte getrennt werden, sind Steckverbinder mit voreilenden Kontakten (Stift bzw. Messer, Buchse oder Feder) zu verwenden. |
| Vorverzinnt |
Bauteil, auf das vor dem Lötvorgang bereits Zinn aufgebracht wurde. |
| Vorverzinnte Löthülse |
Löthülsen, deren Innenfächen mit einer geringen Menge Lötzinn vorbeschichtet sind. |
| Vorverzinnte Lötwanne: |
Lötwannen, die an der Innenseite mit einer kleinen Menge Weichlot vorverzinnt worden sind. |
| VW-1 |
Einstufung anhand des fakultativen Vertical Wire Flame Test der Underwriters‘ Laboratories, der schwierigsten Prüfung für Kabelmäntel, Schrumpfschläuche mit der Einstufung VW-1 sind äußerst fammwidrig. |
| Wanddicke |
Dicke der Isolierung oder Ummantelung. |
| Warmaushärtend |
Werkstoff, der bei Erwärmung aushärtet und, einmal ausgehärtet, nicht wieder durch Wärme erweicht werden kann. Die erstmalige Erwärmung wird als ”Aushärten” bezeichnet. |
| Warmaushärtender Kleber |
Kleber, der zum Aushärten Wärme benötigt. Diese Art von Kunststoff erweicht bei Wiedererwärmung nicht (s. Epoxid). |
| Warmaushärtender Kunststoff |
Kunststoffart, bei der eine unumkehrbare chemische Reaktion stattfndet, während der Kunststoff unter Wärme und Druck verformt wird. |
| Wärmeisolierung |
Nichtleitender Werkstoff, der die Übertragung von Wärme begrenzt. |
| Wärmeschrumpfbar |
Fähigkeit eines Polymerwerkstoffes durch Einwirkung von Wärme kleiner zu werden. |
| Wartungskabel |
Extrakabel, das an einer Kabelverzweigung für die Wartung benötigt wird. |
| Wasserabdichtmass |
Material, das in die Zwischenräume eines Kabels gepreßt wird, um das Fließen von Wasser in Längsrichtung in einem unter Druck stehenden Kabel zu verhindern. |
| Wasseraufnahme |
Verfahren zur Ermittlung der Wasseraufnahme eines stoffes |
| Watt (W): |
Einheit der Leistung oder Arbeit, bei der in 1 Sekunde die Arbeit 1 Joule oder die Arbeit, die einem Strom von 1 Ampere unter einer Spannung von 1 Volt (Voltampere) entspricht, verrichtet wird. |
| Wechselstrom (AC): |
Wechselstrom (AC): Elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung sich periodisch ändern. |
| Weichmacher |
Einem Verbundwerkstoff beigefügtes Mittel oder beigefügter Schmierstoff, mit dem der Werkstoff leichter zu verarbeiten bzw. flexibler im Gebrauch ist. |
| Wellenlänge: |
Die Entfernung, die in Richtung der Fortpflanzung von sich wiederholenden elektrischen Impulsen oder Wellenformen gemessen wird, und zwar zwischen zwei aufeinander¬folgenden Punkten, die durch dieselbe Schwingungsphase gekennzeichnet sind (eine Periode). |
| Wickelstift |
Ein Anschlußstück, das eine -> Wickelverbindung aufnehmen kann. |
| Wickelverbindung nach IEC 60352-1 |
DIN EN 60352-1 |
| Widerstand |
Maß für den Widerstand, mit dem elektrischer Strom bei angelegter Spannung durch einen Leiter oder eine Isolierung fießt, gemessen in . |
| Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien |
Fähigkeit einer Isolierung, gegen Säuren, Laugen, Salzwasser und Treibstoffe beständig zu sein, die eine Isolierung negativ beeinfussen oder bei Durchdringen bis zum Leiter, zum Verlust der Isoliereigenschaften führen können. |
| Wischeffekt: |
Vorgang, der stattfndet, wenn Kontakte mit einer gleitenden Bewegung zusammengesteckt werden. Dieser Wischvorgang hat den effekt, dass kleine Verunreinigungen von den Kontaktfächen entfernt werden, wodurch das Leitverhalten verbessert wird. |
| Ziehkraft |
Siehe Steck- oder Ziehkraft |
| ZIF-Steckverbinder |
ZIF = Zero Insertion Force |
| Zugbelastbarkeit: |
Die Fähigkeit eines Steckverbinders, sich unter Zugbelastung nicht von seinem Kabel zu lösen. |
| Zugentlastung |
Methode zur Verhinderung oder Verminderung der Dehnung oder Zugbelastung einer Verbindung, eines Spleißes oder Abschlusses. SolderSleeve-Lötverbinder bieten Zugentlastung. |
| Zugentlastungsklemme |
Zubehör oder festes Teil am Steckverbinder für die Zugentlastung der Leitungen und zum Schutz der Kontaktanschlüsse gegen mechanische Beanspruchung. |
| Zugentlastungsschlitz |
Die speziell geformte Öfnung in einer -> Schneidklemme, die eine Zugentlastung sicherstellt. |
| Zugentriegelung |
Steckverbindungen mit Zugentriegelung werden durch eine festgelegte Zugkraft an der Leitung selbsttätig entriegelt und entkuppelt. Eine Notzugentriegelung haben Steckverbinder, wenn bei einer bestimmten Krafteinwirkung auf die Leitung der Steckverbinder trennt, ohne daß die Leitung beschädigt wird. Nabel-Steckverbinder zum Anschluß eines Kabels an ein Fahrzeug (Flugzeug), der vor oder während des Starts automatisch getrennt wird. |
| Zugfestigkeit |
Zugbelastung (in Kraft pro Flächeneinheit), der ein Prüfing bis zum Bruch standhält. |
| Zulässige Stromstärke in Ampere |
s. Belastbarkeit. |
| Zurückschiebbarkeit |
Eigenschaft eines Gefechts oder einer Abschirmung, welches leicht entlang der Kabelseele zurückgeschoben werden kann. |
| Zwischenraum |
Hohlräume in bzw. um die verkabelten Bauelemente in einer Kabelkonstruktion. |
| Zwitterkontakt |
Kontakt, der mit einem anderen gleicher Konstruktion funktionstechnisch zusammenpaßt. Kontaktelement, das so ausgebildet ist, daß es weder als männlich noch als weiblich bezeichnet werden kann. |